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Umsatzwachstum 2015

Diese Technik bescherte Horsch ein erfolgreiches Jahr

Nicoleta Culiuc/Horsch
am
07.03.2016

Horsch soll das Jahr 2015 als das zweiterfolgreichste in seiner Unternehmensgeschichte beendet haben. Welche Landmaschinen der Hersteller am meisten verkauft hat, lesen Sie hier.

Wie der Landtechnikhersteller mitteilt, beläuft sich sein Umsatz 2015 auf 245,8 Millionen Euro. Im Vergleich zu 2014 ist das ein Anstieg von 5,6 Prozent. Welche Technik und welche Absatzmärkte zu dieser Steigerung beigetragen haben, erfahren Sie im Folgenden.

Horsch: Das ist die meistverkaufte Technik 2015

  • Sätechnik: 43 Prozent des Umsatzanteils
  • Bodenbearbeitung: 32 Prozent
  • Original Horsch-Ersatzteile: 15 Prozent
  • Pflanzenschutz: 10 Prozent

Der starke Umsatz im Bereich Pflanzenschutz liegt dem Hersteller zufolge vor allem daran, dass Horsch die Sparte Pflanzenschutz in vielen weiteren Ländern in den Markt einführte. Außerdem erweiterte der Landtechnikhersteller weitere Maschinen wie den Selbstfahrer PT 330 und die gezogene Spritze Leeb LT.

Das sind die wichtigsten Märkte von Horsch

  • Platz 1: Deutschland
  • Platz 2: Frankreich

Sowie folgende Länder:

  • Ukraine
  • Russland
  • Polen
  • Großbritannien, Dänemark und skandinavische Länder
  • Bulgarien, Rumänien, Tschechien und Ungarn

Horsch sieht Potential in China und Brasilien, wo bereits eine eigene Tochter gegründet wurde. Trotz aktuell schwieriger Marktlage entwickelt sich auch das USA Geschäft weiter, meldet das Unternehmer.

Der Exportanteil von Horsch beträgt zirka 71 Prozent.

FITZentrum für Schulungen: Horsch investiert 8 Mio. Euro

Am Standort Schwandorf stellte Horsch mit dem FITZentrum (Farming-Innovation-Training) ein neues Schulungs- und Marketinggebäude fertig, in das rund acht Millionen Euro investiert wurden. Am Standort Landau wurde im Kompetenzzentrum für Pflanzenschutz die Produktionsfläche für rund 1,5 Mio Euro fast verdoppelt.

Zukünftige Investitionen: Die Erweiterung des Standortes in Russland soll als nächstes folgen. Dort wird das Service- und Schulungszentrum um eine eigene neue Montage und Lackiererei erweitert. Im In- und Ausland beschäftigt Horsch - inklusive Zeitarbeiter - zirka 1.180 Personen.

Joker von Horsch: Vier überarbeitete Scheibeneggen

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