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Wirtschaftsdünger

Diese Techniken zur Gülleausbringung sind weiter erlaubt

© Werkbilder/ah
von , am
31.01.2017

Seit Anfang 2016 gelten für die Gülleausbringung neue Regeln. Prallteller sind beispielsweise verboten - welche Geräte erlaubt bleiben, sehen Sie hier.

Gülleausbringung: Diese Geräte sind seit 1. Januar 2016 verboten

Seit 1. Januar 2016 ist der Einsatz folgender Technik zur Gülleausbringung nicht mehr erlaubt:

  • Drehstrahlregner für unverdünnte Gülle
  • Güllewagen mit senkrecht angeordneter, offener Schleuderscheibe
  • Gülle- und Jauchewagen mit freiem Auslauf auf den Verteiler
  • Festmiststreuer ohne gesteuerte Mistzufuhr zum Verteiler
  • zentrale Prallverteiler, mit denen nach oben abgestrahlt wird.

Wichtig ist es zu wissen, was weiterhin erlaubt bleibt. Wir haben diese Geräte für Sie zusammengefasst.

1. Prallkopfverteiler

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Prallkopfverteiler werden zur Breitverteilung von Gülle eingesetzt. Nach Öffnen des Gülleflachschiebers am Fahrzeug wird die Gülle über die Pumpe herausgedrückt. Die Flüssigkeit prallt gegen eine Metallplatte und wird dadurch zur Seite hin verteilt.

Die sogenannte Breitverteilertechnik lässt sich auch relativ günstig nachrüsten. Befestigt wird sie direkt am Schieber des Fasses.

2. Schwanenhalsverteiler

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Auch Schwanenhalsverteiler arbeiten in die Breite und sind weiterhin erlaubt. Hier trifft die Gülle gegen ein gebogenes Blech und spritzt nach unten und zur Seite. Damit ist eine ordentliche Verteilergenauigkeit gewährleistet. Typisch ist der namengebende Schwanenhals.

3. Schwenk- und Pendelverteiler

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Anders als bei den Pralltechniken wird der Flüssigmist bei Schwenk- und Pendelverteilern durch Hin- und Herschwenken verteilt. Es entsteht ein großtropfiges Streubild mit sehr guter Breitverteilung. Mit Hilfe so genannter Duo-Lösungen - wie auf dem Bild - können Arbeitsbreiten bis zu 21 Metern realisiert werden.

4. Schleppschlauch

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Ab 2020, beziehungsweise 2025, sollen bodennahe Techniken wie Schleppschlauch, Schleppschuh und Schlitzverteiler Plicht werden. Der Vorteil von Schleppschläuchen ist die hohe Verteilgenauigkeit und die bodennahe Ausbringung, große Arbeitsbreiten sind möglich. Die Technik ist teuer aber zukunftssicher. Alte Güllefässer können häufig nicht nachgerüstet werden.

5. Güllegrubber

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Güllegruber bestechen dadurch, dass der ausgebrachte Flüssigmist sofort abgedeckt wird. Das funktioniert mit Hilfe von Grubberzinken, die sich am Ende des Tankwagens befinden. Die Gülle fließt über Schläuche in die durch die Schare entstandene Erdrinne und wird vom lockeren Erdreich bedeckt.

6. Schlitzverteiler

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Schleppschuh- und Schlitzschuhverteiler helfen, den Luftaustausch und die Einstrahlung zu verringern. Das senkt Geruchs- und Ammoniakemissionen deutlich. Technisch funktioniert das dadurch, dass die Gülle aus den Schläuchen mit zusätzlichen Metallkufen direkt in die Grasnarbe geritzt wird. Einsatzschwerpunkt für Schlitzverteiler ist Grünland.

Aktuelle Gülletechnik auf der EuroTier 2016

Scheibeninjektor Kusgu von Zunahmmer
Der neue Scheibeninjektor Kusgu von Zunhammer deckt die Gülle direkt bei der Ausbringung komplett mit Boden zu. © Krauß/agrarheute
Scheibeninjektor Kusgu von Zunahmmer
Die Maschine löst den Zuni-Disc ab. Nur 2,80 m Baulänge incl. Stabwalze bringen einen Geräteschwerpunkt nahe dem Trägerfahrzeug. © Werkbild
Flüssigkeitstankwagen ULT 24 von ZunhammerWErkbild
2015 wurde Zunhammer für seinen Flüssigkeitstankwagen aus GfK-Material ohne zusätzlichen Metallrahmen mit einer DLG-Silbermedaille ausgezeichnet. Die Tankwagen-Baureihe wird nun um den ULT 24 erweitert. Das neue Fahrzeug hat ein 3-achsiges, luftgefedertes Fahrwerk und ein Behältervolumen von 21 m³. © Werkbild
Güllesenor VAN-Control 2.0 Zunhammer
Der Güllesenor VAN-Control 2.0 von Zunhammer soll dem Landwirt in Echtzeit Daten zu seiner Tankmischung liefern. © Werkbild
Terra Variant 585 von Holmer
Der Terra Variant 585 von Holmer löst Mitte 2017 das bisherige Modell Terra Variant 600 eco ab. Mit dem Sechszylinder-Reihenmotor Mercedes Benz OM 473 LA E4-2 mit 585 PS/430 kW bleibt die Maschine das stärkste Trägerfahrzeug der Welt. © Krauß/agrarheute
Drehkolbenpumpe der VX-Serie von Vogelsang
In den Drehkolbenpumpen der VX-Serie von Vogelsang ist das patentierte InjectionSystem verbaut. © Krauß/agrarheute
Drehkolbenpumpe der VX-Serie von Vogelsang
Das System sorgt dafür, dass Fremdkörper direkt in den Pumpenraum injiziert werden und so kaum mit den Kolbenspitzen kollidieren. Erfahrungen aus der Praxis ergeben laut Vogelsang Steigerungen der Standzeit um das bis zu 2,5-fache. © Krauß/agrarheute
Vogelsang SynCult
Der SynCult von Vogelsang ist bereits bekannt und besteht ausAdapterrahmenGülleexaktverteilerAblaufschläuchen © Krauß/agrarheute
BaseRunner von Vogelsang
Auch bereits im Markt ist der BaseRunner. Das Modul kann an bestehende Schleppschlauchsysteme nachgerüstet werden. © Krauß/agrarheute
Schwanenhals-Einachser LT 16.000
Der Schwanenhals-Einachser LT 16.000 von Bauer/SGT ist mit einem 2-Kammer-System ausgestattet. Dies dient generell zur Stützlasterhöhung, wobei die erste Kammer immer als letztes geleert wird und die Stützlast somit immer maximal bleibt. © Krauß/agrarheute
Pumptankwagen Lowliner von BSA
Dank der Behältergeometrie und der speziellen Tankform des Pumptankwagen Lowliner von BSA ergibt sich ein sehr tiefer Schwerpunkt, wodurch die Fässer laut Hersteller extrem hangstabil werden und ein sehr stabiles Fahrverhalten aufweisen. © Krauß/agrarheute
Volumetra Joskin
Der Volumetra von Joskin ist ein zwei- oder dreiachsiger Gülleverteiler mit selbsttragender Struktur, der um die volumetrische Pumpe herum konzipiert wurde. Das Fassungsvermögen liegt zwischen 10.000 l bis 22.500 l. © Krauß/agrarheute
Liquiliser von Duport für die Gülleinjektion
Durch die hohlen Nadeln der Injektionsräder wird beim Duport Liquiliser die Flüssigkeit auf die richtige Tiefe im Boden eingebracht, wie es z. B. für das Cultandüngeverfahren mit flüssigen Stickstoffdüngern (AHL, Alzon usw.) sein sollte. © Krauß/agrarheute
Annaburger 3-Achs-Dolly
Der Annaburger Tankzubringer ist ein 3-Achs-Dolly für Feld-Ausbringfahrzeuge mit 21 m³, 24 m³ und 27 m³-Behältervolumen. © Krauß/agrarheute
Universalstreuer von Annaburger
Der Universalstreuer von Annaburger wurde nach unten mit dem Modell HTS 18.04 abgerundet. Sein Gesamtgewicht beträgt 18 Tonnen bei einem Ladevolumen von rund 14,1 m³. © Krauß/agrarheute
Universalstreuer von Annaburger
Zudem lässt sich dieser Anhänger innerhalb von zirka 1,5 h zum Häckseltransportwagen umbauen. © Krauß/agrarheute
Wittrock-Zubringerfass von Krampe
Das neue Wittrock-Zubringerfass von Krampe bietet mit einer Länge von 8,2 m ein Transportvolumen von ca. 26.000 l, welches mit drei Schwallwänden im Zaum gehalten wird. © Cornelius/agrarheute
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