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Spezielles

DLG-Feldtage: Die Vermessung des Ackers geht weiter

von , am
20.06.2014

Auf den DLG-Feldtagen gab es wie immer auch aktuelle Landtechnik zu sehen. Das Spektrum reichte dabei von Großtechnik über Drohnen hin zu Robotern, die wichtige Erkenntnisse für die Praxis liefern.

Bei den Maschinenvorführungen bekamen die Fachbesucher an den drei Veranstaltungstagen jeweils 60 Gespanne präsentiert. Ein Programmpunkt war dabei die tiefe Bodenbearbeitung. Dabei gab es nicht-wendende und wendende Lösungen im Vergleich. Ob Grubber als Universalgerät für die Stoppel- und Grundbodenbearbeitung oder Pflüge für das Wenden des Bodens. Ein weiterer Praxisvergleich stand unter dem Motto Sensortechnik und Mineraldüngerstreuer. Dabei wurde das Rand- und Gewässergrenzstreuen simuliert. Ein Großteil der Gespanne war mit Sensortechnik unterwegs. In der Pflanzenschutztechnik zeigte sich auch auf den DLG-Feldtagen der Trend zu größeren Arbeitsbreiten und Behältergrößen. 

Drohnen und Roboter

Neben bewährter und neuer Großtechnik konnte man auf den DLG-Feldtagen auch einen Blick auf künftige Entwicklungen werfen. 23 Teams aus zehn Ländern maßen sich beim 12. Field Robot Event in fünf Disziplinen. Dabei ging es bei den Robotern vor allem um die Punkte Navigation und Applikation. Hier wird Sensor- und Messtechnik entwickelt, die auch bei den großen Traktoren Einzug finden kann.
 
Ein weiterer Schwerpunkt waren in diesem Jahr die Drohnen und Fernerkundungstechnik. Auch hier sind durch hoch entwickelte Kameras und Sensoren in den letzten Jahren interessante Lösungen entstanden. Neben Koptern gab es auch Starrflügler zu sehen. Die DLG-Feldtage zeigten sowohl bei der Großtechnik als auch in Forschung und Entwicklung wie präzise heute auf den Feldern gearbeitet wird. Die Vermessung des Ackers ist in vollem Gange.
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