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Drohnen bald Helfer in der Landwirtschaft?

von , am
15.02.2014

Paris - In Frankreich soll jetzt die Vermarktung von Drohnen für die Landwirtschaft beginnen. Ein Hersteller ist die Firma Delta Drone, die mit Hilfe der fliegenden Maschinen die Produktivität erhöhen will.

Demonstration der Flächenvermessung und Ertragskartierung aus der Luft. © landpixel
Frédéric Serre, Firmengründer des französischen Unternehmens Delta Drone, ist von den Vorteilen für die Landwirtschaft durch den Einsatz von Drohnen überzeugt. Delta Drone  entwickelt Drohnen für den zivilen Einsatz.
 
Mit Hilfe der Drohnen könnten Landwirte beispielsweise Düngemittel einsparen, meint Serre. Ziel sei es, die Produktivität der Landwirte zu verbessern, etwa im Getreide- oder im Weinanbau.

Drohnen stellen Wasser- oder Nährstoffdefizite fest

So könnten zwei Roboter die landwirtschaftlichen Parzellen überfliegen, um den Zustand der Kulturen zu photographieren. Zudem seien diese zwei bis vier Kilogramm schweren Roboter mit Mikrosensoren ausgestattet, die ein größeres Datenaufkommen speichern könnten. Damit sei es möglich festzustellen, ob es Wasser- oder Nährstoffdefizite gebe oder wie es den Pflanzen generell gehe, erläuterte Serre.

Vermarktung der Drohnen ab Mitte Februar

Seere sieht die internationale Landwirtschaftsmesse SIA (22. Februar bis 2. März) vor den Toren von Paris als wichtige Etappe für seine Produkte: In Frankreich solle Mitte Februar ihre Vermarktung beginnen; auch die USA wollten ihren Himmel für zivile Drohnen freigeben. "In den USA werden die riesigen Parzellen für die Nutzung von Drohnen angepasst", berichtete Serre.
 
Frankreich habe bereits 2012 als weltweit erstes Land seinen Luftraum zur Entwicklung ziviler Drohnen geöffnet. Als Konkurrenz für Landwirte oder Maschinen sieht Serre die Drohnen aber nicht. 

Roboter im Feldeinsatz (Januar 2013)

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