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Einböck entwickelt Grünlandpflegetechnik weiter

von , am
10.08.2011

Mit dem Pneumaticstar Pro stellt das österreichische Unternehmen Einböck auf dem Karpfhamer Fest erstmals das weiterentwickelte Grünlandpflegegerät Pneumaticstar Pro vor.

Pflege-, Nach- u. Untersaatgerät PNEUMATICSTAR PRO © Einboeck.at
Die Basis der Pneumaticstar Gerätebaureihe bildet der "Grass-Manager", auf welchem das pneumatische Sägerät Pneumaticbox aufgebaut ist. Der Saatgutbehälter hat ein Volumen von 300, auf Wunsch auch 660 Liter. Das stufenlose Getriebe wird über eine am Stützrad des Geräts montierte Welle angetrieben.
 
Als erstes Werkzeug ist bei der Pneumaticstar Baureihe eine schwere Planierschiene verbaut, welche schon vor den Tasträdern Maulwurfhaufen und Unebenheiten einebnet. Nachfolgende Striegelfelder, auf denen die Zinken sechsreihig mit einem Strichabstand von 2,5 Zentimeter angeordnet sind, belüften verfilzte Bestände und regen das Grünland zur Bestockung an. Die Striegelfelder sind im Eingriffswinkel für jedes Feld zentral verstellbar, auf Schwenkgabeln montiert und mit einem hydraulischen Niveau- und Druckausgleich ausgestattet. Einböck baut den Pneumaticstar Pro in einer Arbeitsbreite von sechs Metern.

Die Konkurrenz unter den Striegelgeräten

Der Grasmaster der Landmaschinenfabrik Köckerling aus Verl arbeitet ebenfalls mit einer massiven Planierschiene, Crossboard genannt, um für eine Einebnung der Fläche zu sorgen. Auch Wildschäden an der Grünlandnarbe, verursacht beispielsweise durch Wildschweine, lassen sich mit dieser Technik ausbessern. Neu ist der größere Saatguttank mit mittlerweile 410 Litern. Auch Austrian-Agro Technik hat mit dem Hatzenbichler Striegel ein Gerät in 6 Meter Arbeitsbreite mit Nachsaattechnik im Programm.
 
Lesen Sie mehr zum Thema Vorbeugen, heilen und nachsorgen im Grünland in der Ausgabe März 2011 der DLZ oder diskutieren Sie auf landlive.de mit über die Vor- und Nachteile dieser drei Grünlandpflegegeräte. zum Thread ...

 

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