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Interforst 2018: Der (digitale) Wald ruft

Interforst 2014 Besucher
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Andreas Holzhammer, agrarheute
am
13.07.2018

Alle vier Jahre wird das Messegelände im Münchner Osten für einige Tage zum Waldgebiet. Das erwartet Sie auf der Interforst, Deutschlands größter Messe für Forstwirtschaft und Forsttechnik.

Auch unter Bäumen greift die Digitalisierung um sich. Deshalb ist sie ein Hauptpunkt im Programm der diesjährigen Interforst, die vom 19. bis 22. Juli 2018 in der Messe München stattfindet. Unter dem Motto „Forstwirtschaft im Wandel“ gibt es praktische Tipps für die tägliche Arbeit, moderne Forstmaschinen in Aktion und spannende Zukunftsthemen.

Was die Industrie zu bieten hat, sollen zwei große Sonderschauen zeigen: In der Mitte der Messehalle B6 werden Besucher auf einer Fläche von 1.600 m² durch einen Rundparcours „vom Keimling bis zum Kantholz“ geführt. Hinzu kommt eine Produktschau mit Beispielen, wie Holz als Rohstoff stofflich und energetisch genutzt werden kann.

agrarheute auf der Interforst: Sägespalter live

Auf der Aktionsfläche „forstpraxis spezial“ im Freigelände FS.908A/1 präsentieren wir ­Ihnen live die Ergebnisse unseres Vergleichstests mit vier verschiedenen Sägespaltautomaten (agrarheute Pflanze-Technik 06/2018). Die kommentierten Vorführungen finden mehrmals täglich statt. Im Anschluss können Sie mit den vorführenden Redakteuren zu diskutieren. Folgende Maschinen treten zum Vergleich an:

  • Binderberger SSP 440 Joystick Z
  • Hakki Pilke 43 Pro E
  • Palax C1000 Pro
  • Taifun RCA 480 Joy Plus

Test-Video: 4 Sägespalter im Vergleich

Digitalisierung in der Forstwirtschaft

Die Sonderschau zeigt außerdem, was­ Forstwirtschaft 4.0 heute schon ist und was sie in Zukunft sein wird. Umgeben von der realen Welt der Prozesskette Holz befindet sich im Inneren der Sonderschau der virtuelle Teil. An sieben Stationen, die die Inhalte des äußeren Parcours spiegeln, zeigen die Macher, wie die digitalen Zwillinge des Keimlings, des Baums, später des eingeschnittenen Stamms und schlussendlich des Kantholzes in Interaktion treten. So wird zum Beispiel simuliert, wie sich der Baum mitsamt seinen Artgenossen entwickelt. Wie wirken sich beispielsweise unterschiedliche Durchforstungsarten auf die Bestandsstruktur und das Wachstum aus? Auf diese Weise zeigen sich die Chancen, wenn Daten unter den „Mitspielern“ in der Prozesskette Holz ausgetauscht werden. Es zeigt sich aber auch, welche Vorbehalte dagegen durchaus begründet oder unbegründet sind.

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) stellt in ihrer Sonderschau „Im Großen wie im Kleinen – Technikeinsatz schafft Sicherheit“ auf dem Freigelände Arbeitsschutz und die gesundheitlichen Aspekte bei der Arbeit mit Motorsäge, Spaltkeil, Seilwinde und Co. in den Fokus.

Interforst 2018: Die Fachforen

In der Halle B6 berichten von Donnerstag bis Sonntag unabhängige Experten aus der Praxis über ihre Erfahrungen:

Donnerstag, 19. Juli 2018

  • 13:30-15:00, Halle B6: Klimawandel konkret- Holzernte im Nassen – Holzernte im Laub
  • 15:30-17:00, Halle B6: IT in der Holzernte - Künftig noch mehr!

Freitag, 20. Juli 2018

  • 13:30-15:00, Halle B6: Arbeitssicherheit: Innovationen für die Sicherheit in Forstbetrieben
  • 15:30-17:00, Halle B6: Gute Praxis: Gesundheitsschutz im Forstbetrieb

Samstag, 21. Juli 2018

  • 12:00-13:30, Halle B6: Ausschreibung und Vergabe und kein Ende?
  • 14:00-15:30, Halle B6: Neue Geschäftsfelder – neue Perspektiven?

Sonntag, 22. Juli 2018

  • 11:00-12:30, Halle B6: Holz machen: Vom Baum zum Ofen

Weitere Informationen auf www.interforst.com.

Mit Material von Messe München GmbH
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