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Forsttechnik

Neuer Mini-Harvester soll Holzernte erleichtern

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Katharina Krenn , agrarheute
am
19.11.2015

Die motormanuelle Holzernte ist für Besitzer von kleinstrukturierten Forsten nicht nur ein Knochenjob, sondern häufig unwirtschaftlich. Deshalb erproben Wissenschaft und Industrie derzeit den Einsatz eines neu entwickelten Mini-Harvesters.

Derzeit arbeiten Experten aus Wissenschaft und Industrie am ersten Mini-Harvester. Etwa einen Meter schmal und mit einer bodenschonenden Fahrwerkstechnik ausgestattet, soll der Prototyp eine vollmechanisierte Ernte im Schwachholz ermöglichen."Geeignete voll- oder hochmechanisierte Verfahren für den kleinstrukturierten Wald existieren bisher überhaupt nicht", erläutert Projektleiter Professor Herbert Sonntag von der Technischen Hochschule (TH) Wildau die Ausgangslage für das Verbundvorhaben.

"Diese Lücke schließen wir mit der Entwicklung des Mini-Harvesters und einer umfangreichen Untersuchung zu den Auswirkungen der Maschine auf Umwelt und Wirtschaftlichkeit", ergänzt Projektmitarbeiterin Mareike Schultze.

Projekt zur nachhaltigen Waldwirtschaft

Neben der TH Wildau ist die Tyroller Hydraulik Herzberg GmbH, die auf die Entwicklung individueller Sondermaschinen spezialisiert ist, an dem Verbundvorhaben beteiligt. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert das Vorhaben "Entwicklung eines vollmechanisierten Ernteverfahrens zur Pflege von Jungbeständen" im Rahmen des bereits ausgelaufenen Förderschwerpunkts "Nachhaltige Waldwirtschaft" über seinen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR).

 

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