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Forst- und Kommunaltechnik

Neues Bewegungskonzept für Forstmaschinen

von , am
27.08.2013

Groß-Umstadt - Bei den Thementagen des Kuratoriums für Waldarbeit und Forsttechnik werden zwei Maschinen vorgestellt, die extra für den Einsatz auf nassen Waldböden entwickelt wurden.

Der Absatz bei den Forstmaschinen ist gesunken. Nur 76 Vollernter, sogenannte Harvester, wurden im vergangen Jahr verkauft. © KWF
Bei seinen zweiten Thementagen, die am 1. und 2. Oktober im Bereich des Forstamtes Schuenhagen in Mecklenburg-Vorpommern stattfinden, wird das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) moderne Ausrüstung für den Einsatz auf nassen Waldstandorten zeigen. Den Besucher erwarten laut KWF zwei Maschinen, die der Öffentlichkeit zum ersten Mal präsentiert werden. Dabei handelt es sich um einen Portalharvester und einen Flachlandseilkran.

Neu entwickelte Maschinen enthalten sechs Patente

Mit den an der TU Dresden entwickelten Maschinen, die zusammen sechs Patente auf sich vereinen, wird ein neues Arbeitsverfahren für ebene, schlecht befahrbare Waldstandorte praktisch dargestellt. Das neuartige Bewegungskonzept wurde nach Angaben des KWF entwickelt, weil das Befahren der Bestände auf nassen Waldstandorten meist nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich ist. Allerdings habe aus Gründen der Arbeitssicherheit dort die vollmechanisierte Holzernte Vorrang, da zunehmend Totholz und absterbende Bäume zu finden seien, die eine große Gefahr für die Waldarbeiter darstellten. Die KWF-Thementage präsentieren insgesamt 13 Praxisvorführungen mit moderner Technik für das Bewirtschaften nasser Waldstandorte unter realen Bedingungen. (www.kwf-thementage.de)
 
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