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Größte gezogene Feldspritze Europas erstmals verkauft

von am
24.04.2015

Die größte Feldspritze Europas wurde zum ersten Mal nach Deutschland geliefert. In ihren Tank passen bis zu 16.500 Litern. Einmal gefüllt - und rund 100 Hektar Fläche können damit gespritzt werden.

Der 16.500 Liter-Behälter ist komplett aus Edelstahl hergestellt. © Dubex
Die (Firmenangaben zufolge) größte gezogene Feldspritze Europas kommt aus Holland. Der Landtechnikhersteller Dubex hat jetzt erstmals eine solche Feldspritze - die Maxtor II - ausgeliefert. Sie hat 16.500 Liter Fassvermögen und ist damit die größte gezogene Feldspritze Europas. Käufer ist ein Großbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern. Sie soll dort eine Lösung für große Hof-Feld-Entfernungen sein.
 
Mit einer Füllung können rund 100 Hektar (ha) Fläche gespritzt werden. Ein weiteres Gespann für die Wasserzufuhr wird damit eingespart. Das Spritzgestänge ist 30 Meter breit.

Anpassung an Geländekontur

Eine Anpassung an die Geländekontur auf jeder Seite der Fahrspur wird durch die  sensorgeführte Gestänge-Anwinkelung erreicht. Möglich sind Gestänge-Breiten bis 52 Meter und 25 Zentimeter Düsenabstand. Der 16.500 Liter-Behälter der Feldspritze ist komplett aus Edelstahl hergestellt.
 
Die Austattung der Feldspritze: 
  • LKW-Tandemachsen mit Luftfederung
  • Allradlenkung
  • Bereifung 650/65 R 42 und 2,25 m Spur
  • Länge: 8,70 m
  • Höhe: 3,85 m

Zwei Pumpen für Rühren und Spritzen

Zwei Pumpen - beide mit einer Kapazität von 400 Litern - sind für Rühren und Spritzen installiert. Eine automatische Behälter-Innenreinigung ist laut Hersteller serienmäßig dabei.

In Bildern: Die Kurzscheibenegge Joker RT von Horsch

Die Scheiben mit 520 mm Durchmesser und wartungsfreien Lagern sind grob gezahnt und in 12,5 Zentimetern Strichabstand angeordnet. © Matthias Mumme/traction
Zwei Scheiben teilen sich -wie gewohnt- einen Träger. © Matthias Mumme/traction
Randscheiben und Sternscheiben sorgen für glatte Übergänge zwischen zwei Fahrspuren. © Matthias Mumme/traction
Vorne erfolgt die Tiefenführung mit großvolumigen Stützrädern. © Matthias Mumme/traction
Die Tiefenführung erfolgt voll-hydraulisch. © Matthias Mumme/traction
Auch am Vorgewende läuft die Joker RT komplett auf der Walze. © Matthias Mumme/traction
Eine Besonderheit ist, dass das Fahrwerk im Feldeinsatz immer ausgehoben bleibt. © Matthias Mumme/traction
Die Einmischung und Rückverfestigung ist auf dieser Testfläche sehr gut. © Matthias Mumme/traction
Es sind zwei Walzenvarianten verfügbar, die aber beide nicht pendeln können. © Matthias Mumme/traction
Der Doppel-SteelDisc-Packer bringt 220 kg Metergewicht mit. © Matthias Mumme/traction
An den nicht zentral verstellbaren Abstreifern setzen sich viele Rückstände fest. © Matthias Mumme/traction
Die Tiefenführung erfolgt gegen Aufpreis voll-hydraulisch. © Matthias Mumme/traction
Der Deichselzylinder sorgt für eine gute Bodenanpassung in Fahrtrichtung. © Matthias Mumme/traction
Die Joker RT ist mit integriertem Transportfahrwerk, hydraulischer Tiefenführung über Walze und Stützräder, und Deichselzylinder für Bodenanpassung aufgebaut. © Matthias Mumme/traction
Auch am Vorgewende läuft die Joker RT komplett auf der Walze. © Matthias Mumme/traction
In Transportstellung bleibt die Stützlast dank des versetzten Fahrwerks positiv. © Matthias Mumme/traction
3 Meter breit baut die Joker 6 RT in Transportstellung. Die breite Achse sorgt für Stabilität. © Matthias Mumme/traction
Der Leistungsbedarf liegt auf ebenen Flächen bei rund 40 bis 50 PS/m. © Matthias Mumme/traction
Die neue Kurzscheibenegge zeichnet sich durch das integrierte Transportfahrwerk und die optionale Crossbar vor den Scheiben aus. © Matthias Mumme/traction
Am Vorgewende wird die Joker 6 RT ausschließlich mit dem Deichselzylinder ausgehoben – auch bei Anhängung mit Unterlenkertraverse. Das bedeutet, dass die Walze konsequent mitläuft. © Matthias Mumme/traction
Die Tiefenführung erfolgt bei der Joker RT optional hydraulisch über die Walze und zwei Tiefenführungsräder. © Matthias Mumme/traction
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