Login
Maschine des Tages

Claas-Kombi: Jaguar und Disco-Mähwerk für 32.130 Euro

von , am
16.08.2016

Zum 8,5 m breiten Frontmähwerk Disco 8550 gibt es das Trägerfahrzeug, einen Jaguar 870 der Vorserie, für insgesamt 32.130 Euro gleich dazu. Unsere ‚Maschine des Tages‘.

Diese Claas-Kombi steht aktuell bei technikboerse.com zum Verkauf. © Schuster GmbH

Das Dreifach-Frontmähwerk Disco 8550 von Claas hat eine Arbeitsbreite von 8,5 m und wurde 2003 gebaut. Seitdem hat es mehr als 1.900 ha gemäht. Es kann solo erworben werden oder gleich mit dem Trägerfahrzeug: einem Claas-Jaguar 870 aus der Vorserie, zusammen für 32.130 Euro.

Aktuell sind die Maschinen noch in Schwaben im Einsatz. Auf technikboerse.com zieht das Angebot viele Blicke auf sich.

Technische Daten

Claas Disco 8550:

  • Arbeitsbreite: 8,5 m
  • Bauart: Front
  • Mähbalken: Scheiben
  • Rückschwenkung: hydraulisch
  • Baujahr: 2003
  • Ausstattung:Aufbereiter, Schnitthöhenverstellung, Schwadleitblech, Hochstellung, Breitverteiler, Beleuchtung

Claas Jaguar 870

  • Vorserienmodell
  • Baujahr 1998
  • 6-Zylinder Reihenmotor
  • Overdrive Fahrantrieb mit zwei Stufen
  • Arbeitsgeschwindigkeit bis 18km/h
  • Bereifung vorne 800/65R32, hinten 700-26,5

Hier geht es zum Angebot der Claas-Grünlandkombi auf technikboerse.com.

Spektakulär: Ein Claas Axion 920 zerlegt in seine Einzelteile

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Einzelteile. So sieht ein Claas Axion 920 in seinem Innersten aus. Wer hat's gemacht? © von Dithfurth
Die traction-Redaktion zusammen mit einem Mechanikerteam bestehend aus Experten von Claas, FPT, ZF und GIMA. © Schranz/traction
So sah der Axion 920 vor der Demontage aus. Bislang hatte er 3.500 Betriebsstunden hinter sich. © von Dithfurth
Keine drei Stunden später hat der Axion schon ganz schön Federn lassen müssen: Die großen Anbauteile wie Haube, Kotflügel und Reifen sind weg. © Schranz/traction
Kolben- und Ölabstreifringe weisen fast keinerlei Verschleiß auf. © Mumme/Schranz/traction
Auch Kabelbrüche waren Fehlanzeige. © Mumme/Schranz/traction
Die Injektoren würden bei schlechter Dieselqualität anders aussehen. © Mumme/Schranz/traction
Pleuel und Kolbenbolzen sind ohne Riefen. © Mumme/Schranz/traction
An Kurbelwellenbrücken und Lagerschalen sieht man nur eine leichte Oberflächenverfärbung. © Mumme/Schranz/traction
Auch die Nockenwelle zeigt sich ohne tiefere Laufspuren. © Mumme/Schranz/traction
Philipp Thiel von Claas (links) zerlegte zusammen mit den ZF Experten das Getriebe. © Mumme/Schranz/traction
Die Ölübergabe vom Gehäuse zur Getriebeeingangswelle zeigt keine Abnutzung. © Mumme/Schranz/traction
Die Getriebeeingangswelle muss die gesamte Motorleistung übertragen. © Mumme/Schranz/traction
Vor der Demontage wurden Ölproben gezogen. © Mumme/Schranz/traction
Der Hydrostat von Bosch wurde im Nachhinein von Claas-Technikern zerlegt und begutachtet. © Mumme/Schranz/traction
An den Lamellenpaketen für die Bereichskupplungen im Stufenlosteil sind keine Verfärbungen nach Temperaturschwankungen sichtbar. © Mumme/Schranz/traction
Experten aus Deutschland und Frankreich kümmerten sich um die Hinterachse von Gima. Am Kegelrad erkennt man eine leichte Politur der Oberfläche - alles o.k. © Mumme/Schranz/traction
Beim Transport werden die Bremsen beansprucht, erkennbar an leichten Verfärbungen. © Mumme/Schranz/traction
Die Beläge der Differenziallamellen sind sehr wenig und absolut gleichmäßig abgenutzt. © Mumme/Schranz/traction
Kleines Versäumnis, große Wirkung: Schmiert man den oberen Bolzen der Unterlenker nicht, lässt die Hydraulik sich beim Ablassen viel Zeit. © Mumme/Schranz/traction
So viele Bauteile auf engstem Raum – breitet man sie aus, wird die Ingenieursleistung erst deutlich. © von Dithfurth
Erschöpft und zufrieden: über eine Woche Arbeit stecken in Demontage, Bewertung und Fotoshooting. Den gesamten Artikel gibt es in der traction Ausgabe 02/2016 - absolut lesenswert. © von Dithfurth
Auch interessant