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LU Trend-Report 2015

Grünfutter: Lohnunternehmer ernten 247.000 ha im Jahr

LU/Julia Eder/agrarheute
am
09.06.2016

Die Grünfutterernte ist ein wichtiges Standbein für viele Lohnunternehmer. Wie wichtig zeigen aktuelle Umfragen.

Lohnunternehmer ernten jährlich etwa 247.000 ha. Das fand die Zeitschrift Lohnunternehmen für den LU Trend-Report Grünfutterernte heraus, für den sie 100 Lohnunternehmer befragte. Die Dienstleister führten 2014 und 2015 je zwei bis sechs Grasschnitte pro Fläche durch. Für das Ergebnis sind alle Schnitte zusammengerechnet, und berücksichtigt wurde allein Gras sowie Futterpflanzen, aber nicht Mais.

Die Gesamtfläche setzt sich aus 226.600 ha Gras und über 16.000 ha Graspflanzensilage zusammen. Auf fast einem Viertel dieser Fläche führten die Dienstleister die komplette Erntekette vom Mähen, Verdichten bis Bergen des Futters durch.

 

Häcksler führt

Diese Technik setzen sie dafür ein:

  • Häcksler (51 Prozent der Futterfläche)
  • Ladewagen (26 Prozent)
  • Rundballenpresse (14 Prozent)
  • Quaderballenpresse (9 Prozent)

Lohnunternehmer rüsten auf

Insgesamt bietet etwa die Hälfte (46 Prozent) der Lohnunternehmer die Futterernte und das Pressen an, wie agri Experts in einer Umfrage mit 124 Lohnunternehmern feststellte. 14 Prozent planen, die Futterernte in den nächsten Jahren anzubieten und 6 Prozent wollen beim Pressen und Wickeln einsteigen. Anders herum geben fast die Hälfte der 202 befragten Landwirte an, dass sie Futterernte, Pressen und Wickeln an Dienstleister rausgeben. Allerdings plant fast ein Viertel davon, die Futterernte in den nächsten Jahren wieder selbst auszuführen.

Wer an solchen Umfragen teilnehmen und exklusiv über Ergebnisse informiert werden will, kann sich hier registrieren: www.agri-experts.de

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