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Innovations Award: Pöttinger erhält Silbermedaille für Mähwerk-Sensor

Logo des Landtechnikherstellers Pöttinger
© Pöttinger Landtechnik GmbH
von am
04.10.2017

"Sensosafe" soll im Gras versteckte Wildtiere beim Mähen schützen. Dafür bekommt das österreichische Unternehmen den Innovations Award 2017 in Silber.

Auf der Agritechnica werden auch in diesem Jahr wieder Produktneuheiten mit dem Innovations Award ausgezeichnet. Eine von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) eingesetzte Expertenjury wählte die Gewinner aus 320 zugelassenen Anmeldungen.

Mit dem Preis sollen wegweisende Innovationen in der Landtechnik besonders hervorgehoben werden. Für den Infrarotsensor "Sensosafe" erhält Pöttinger die Silbermedaille.

Infrarotsensoren erkennen Wildtiere im Gras

Mit Beginn der Grasernte

leben Rehkitze und andere Wildtiere besonders gefährlich, denn die Erntezeit des ersten Grasaufwuchses ist in den meisten Regionen auch die Setzzeit des Reh- und Niederwildes.

Der direkt am Mähwerk installierte Sensorbalken Sensosafe von Pöttinger soll versteckte Wildtiere nun über optische Infrarotsensoren mit integrierter LED-Beleuchtung während des Mähens erkennen und vor dem Mähtod bewahren.

Mähwerk wird automatisch ausgehoben

Sobald ein verstecktes Tier erkannt wird, erhält die Mähwerkshydraulik ein Signal und das Mähwerk wird automatisch ausgehoben, so Pöttinger. Das Wildtier bliebe somit ohne Schaden und das Futter sauber.

Durch die eigens für diese Anwendung entwickelten Infrarotsensoren detektiert das System versteckte Rehkitze laut Hersteller auch bei vollem Tageslicht und hoher Sonneneinstrahlung, während andere Hindernisse, wie Maulwurfshügel, unterschieden werden.

Die Pöttinger Landtechnik GmbH finden sie auf der Agritechnica in Halle 27, Stand C39.

 

Mit Material von DLG

Ballenpressen-Test: Pöttinger Impress überzeugt durch clevere Details

Pöttinger-Rundballenpresse Impress auf der Wiese
Pöttinger ist nicht der einzige Hersteller, der den Rotor unter und das Schneidwerk über dem Gutfluss positioniert. Doch daneben hat sich der Hersteller für seine Impress-Baureihen noch zusätzliche einmalige Features einfallen lassen. Die traction-Testredakteure haben uns die Festkammer-Version Impress 125 F Pro näher angeschaut. © Matthias Mumme
Messerschublade der Pöttinger-Rundballenpresse Impress
Das Schneidwerk mit Gruppenschaltung sitzt über dem Rotor und lässt sich hydraulisch ausschwenken. Die Messerschublade kann seitlich komplett ausgezogen werden. Alle Messer sind einzeln überlastgesichert.  © Matthias Mumme
Pickup der Pöttinger-Rundballenpresse Impress
Beim Einsatz im Stroh kann die Pickup "tragend" arbeiten – mit achtfacher Verstellung. © Matthias Mumme
Zuführschnecken der Pöttinger-Rundballenpresse Impress
An jeder Seite sitzen zwei gegenläufige Zuführschnecken. © Matthias Mumme
Rotor der Pöttinger-Rundballenpresse Impress
Der Rotor besitzt eine spezielle Drallform für eine gleichmäßige Gutzufuhr zur Kammer. Das gängige Zick-Zack-Fahren lässt sich so laut Pöttinger etwas reduzieren.  © Matthias Mumme
Geschnittenes Gras
Die Schnittqualität war im Test sehr gut, die äußeren Messer waren im Einsatz jedoch demontiert, um trotz der schwierigen Einsatzbedingungen stabilere Kanten zu erhalten. © Matthias Mumme
Rundballen
Für bis zu 1,30 m große Ballen lässt sich die Heckklappe vorzeitig öffnen. Auffällig waren jedoch sichtbare Häufchen von Bröckelverlusten zwischen ausgeworfenem Ballen und Presse – diese soll es durch ein neues Abdeckblech über der Achse zukünftig aber nicht mehr geben. © Matthias Mumme
Bindung an der Pöttinger-Rundballenpresse Impress
Alternativ zur Netzbindung will Pöttinger auch Folienbindung anbieten. Alle Testergebnisse lesen Sie in der traction-Ausgabe Mai/Juni 2017. © Matthias Mumme
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