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Futtererntetechnik

Krone: Einkreiselschwader mit Liftzinken

Michael Bindl/agrarheute
am
31.05.2016

Krone rüstet seine Einkreiselschwader ab Baujahr 2016 serienmäßig mit Liftzinken aus. Futterverschmutzungen sollen so minimiert und die Futterqualität verbessert werden.

Beim Schwaden kommt es vor allem auf zwei Dinge an: Rechenverluste und Futterverschmutzung sollten so gering wie möglich gehalten werden. Der Landmaschinenhersteller Krone hat dafür den Liftzinken mit angewinkelter Spitze entwickelt.

Dank der angewinkelten Form heben die auf Griff stehenden Zinken das Futter beim Schwaden an (Krone Lift-Effekt). Dadurch werden Futterverschmutzungen minimiert, die Futterqualität verbessert sich so.

Krone Liftzinken: DLG-geprüft

Die DLG hat den Liftzinken im Fokustest 6244 unter die Lupe genommen, in dem sie einen Schwader mit und ohne Liftzinken miteinander verglichen hat. Dabei stellte sich heraus, dass bei gleicher Fahrgeschwindigkeit und Arbeitstiefe die Rechenverluste verringert werden konnten.

Die Fahrgeschwindigkeit ließ sich so um zwei Kilometer pro Stunde bei gleichen Rechenverlusten erhöhen. Außerdem konnte die Arbeitstiefe mit Liftzinken um einen Zentimeter bei gleichen Rechenverlusten erhöht werden.

Serienausstattung bei Einkreiselschwadern

Ab dem Baujahr 2016 werden nun auch alle Einkreiselschwader von Krone mit den Liftzinken serienmäßig ausgestattet. Die Einkreiselschwader von Krone gibt es in den Arbeitsbreiten von 3,5 bis 4,6 Meter.

Das bewährte wartungsfreie Kreiselgetriebe, die ungeschmierte Kurvenbahn Duramax - auf die Krone drei Jahre Garantie gibt - sowie die kugelgelagerten und damit wartungsfreien Zinkenarme sind weitere technische Besonderheiten der Einkreiselschwader.

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