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Grasernte

Mähwerk: 4 Tipps für die richtige Einstellung

am Montag, 14.03.2016 - 15:45 (Jetzt kommentieren)

Im dlz-Silageworkshop diskutierten bei Krone fünf Praktiker mit Technikern und Beratern. Das Fazit: Sauber arbeitende Graserntemaschinen sind häufig mit den einfachsten Einstellungen erreichbar.

Im aktuellen dlz agrarmagazin gibt es Tipps zur richtigen Einstellung der Grünlandtechnik. Im Rahmen des dlz-Silageworkshops diskutierten bei Krone fünf Praktiker mit Technikern und Beratern. Hier lesen Sie einige der Tipps beim Mähwerk:

Je höher die Klingen schneiden, desto schärfer müssen sie sein. Die ideale Schnitthöhe liegt bei 6 bis 8 cm. Weniger lässt die Grasnarbe leiden, denn Folgeschnitte wachsen langsamer nach und der Schmutzanteil im Futter steigt extrem an. Ein Prozent mehr Schmutz bedeutet fünf bis sieben Prozent weniger Futteraufnahme.

So viel Auflagedruck wie nötig

Häufig werden Mähwerke mit zu viel Auflagedruck gefahren. Ein Grund wird das schönere Arbeitsbild sein. Drückt der Balken ordentlich nach unten, liegt das Mähwerk auch bei hohen Geschwindigkeiten satt auf dem Boden auf. Nachteile sind der höhere Schmutzanteil sowie mehr Verschleiß an Grasnarbe und Maschine. Balken mit weniger Auflagedruck kommen bei zu flotter Fahrt schneller in Bewegung und hinterlassen einen Wellenschnitt auf der Wiese.

dlz-Tipp: Das Mähwerk so weit belasten, dass man es am äußeren Rand gerade noch von Hand hochheben kann.

So dreht der Aufbereiter

Viele Mähwerke verändern mit Getrieben die Drehzahl des Aufbereiters und damit neben dem Abstand zum Riffelblech die Intensität der Stahlfinger oder Walzen. Positiver Nebeneffekt: Pick-Ups von Häckslern oder Ladewagen nehmen das Futter besser auf, wenn es ein Mähwerk mit Aufbereiter mähte, da die Stängel nicht geordnet in Fahrtrichtung liegen.

Breit oder ins Schwad legen?

Mähwerke mit Aufbereiter verteilen mit Flügeln das Futter auf die gesamte Arbeitsbreite. Aber auch einfache Mähwerke ohne Aufbereiter können breit ablegen. Entscheidend ist, wie herum die Mähscheiben rotieren. In Deutschland legen die meisten Mähwerke auf den Schwad ab; dabei drehen die Scheiben zur Mitte. Drehen sie paarweise zueinander, liegt das Futter auf der gesamten Mähbreite verteilt. Die Drehrichtung steht ab Werk und ist nicht veränderbar.

Den gesamten Beitrag mit Tipps und Hintergründen zur Einstellung auch bei Zettwendern und Schwadern finden Sie im dlz agrarmagazin (Ausgabe 03/2016).

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