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Landtechnik

Pöttinger erzielt leichtes Umsatzplus

Werk Pöttinger Grieskirchen
© agrarheute/Werkbild
von am
05.09.2017

Trotz eines anfangs schwierigen Marktumfeldes steigerte der österreichische Landtechnikhersteller seinen Umsatz für das Geschäftsjahr 2016/2017 um zwei Prozent.

Niedrige Erzeugerpreise spiegelten sich in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2016/2017 in einem verhaltenen Investitionsvolumen der Landwirte wieder. Trotzdem gelang es Pöttinger laut Presseinformation seinen Jahresumsatz um 2 Prozent auf 308 Millionen Euro zu steigern. Pöttinger sieht die Gründe dafür im Produktportfolio und der Internationalisierung.

Grünlandtechnik und Ersatzteile erzielten größten Zuwachs

Die größte Umsatzsteigerung konnte in den Bereichen Grünlandtechnik und Ersatzteile erzielt werden. Hier stieg der Umsatz um jeweils 5 Prozent. Bodenbearbeitung und Sätechnik verzeichneten einen leichten Umsatzrückgang. Pöttinger begründet dies damit, dass die Getreidepreise das ganze Jahr über stark unter Druck blieben.

Starke Investition in Standorte

Um die internationalen Absatzmärkte auszubauen und den steigenden Ansprüchen in der Landtechnik gerecht zu werden, investierte das Familienunternehmen in den vergangenen Jahren in seine Standorte. So wurde beispielsweise das Sätechnikwerk in Bernburg und ein Werk in Tschechien erweitert und modernisiert. Im österreichischen St. Georgen ist bereits das nächste Pöttinger-Werk geplant, in dem ab 2021 die Produktion von Rundballenpressen und Ladewagen beginnen soll. Des Weiteren hat Pöttinger im österreichischen Taufkirchen ein neues Logistikcenter für den weltweiten Versand in Betrieb genommen.

Mit Material von Pöttinger

Ballenpressen-Test: Pöttinger Impress überzeugt durch clevere Details

Pöttinger-Rundballenpresse Impress auf der Wiese
Pöttinger ist nicht der einzige Hersteller, der den Rotor unter und das Schneidwerk über dem Gutfluss positioniert. Doch daneben hat sich der Hersteller für seine Impress-Baureihen noch zusätzliche einmalige Features einfallen lassen. Die traction-Testredakteure haben uns die Festkammer-Version Impress 125 F Pro näher angeschaut. © Matthias Mumme
Messerschublade der Pöttinger-Rundballenpresse Impress
Das Schneidwerk mit Gruppenschaltung sitzt über dem Rotor und lässt sich hydraulisch ausschwenken. Die Messerschublade kann seitlich komplett ausgezogen werden. Alle Messer sind einzeln überlastgesichert.  © Matthias Mumme
Pickup der Pöttinger-Rundballenpresse Impress
Beim Einsatz im Stroh kann die Pickup "tragend" arbeiten – mit achtfacher Verstellung. © Matthias Mumme
Zuführschnecken der Pöttinger-Rundballenpresse Impress
An jeder Seite sitzen zwei gegenläufige Zuführschnecken. © Matthias Mumme
Rotor der Pöttinger-Rundballenpresse Impress
Der Rotor besitzt eine spezielle Drallform für eine gleichmäßige Gutzufuhr zur Kammer. Das gängige Zick-Zack-Fahren lässt sich so laut Pöttinger etwas reduzieren.  © Matthias Mumme
Geschnittenes Gras
Die Schnittqualität war im Test sehr gut, die äußeren Messer waren im Einsatz jedoch demontiert, um trotz der schwierigen Einsatzbedingungen stabilere Kanten zu erhalten. © Matthias Mumme
Rundballen
Für bis zu 1,30 m große Ballen lässt sich die Heckklappe vorzeitig öffnen. Auffällig waren jedoch sichtbare Häufchen von Bröckelverlusten zwischen ausgeworfenem Ballen und Presse – diese soll es durch ein neues Abdeckblech über der Achse zukünftig aber nicht mehr geben. © Matthias Mumme
Bindung an der Pöttinger-Rundballenpresse Impress
Alternativ zur Netzbindung will Pöttinger auch Folienbindung anbieten. Alle Testergebnisse lesen Sie in der traction-Ausgabe Mai/Juni 2017. © Matthias Mumme
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