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Sicherheitscheck

Sicherheit beim Kreiselmähwerk: Diese Teile sollten Sie checken

SVLFG/Nicoleta Culiuc
am
16.03.2016

Um das Kreiselmähwerk wirtschaftlich einsetzen zu können und dem Landwirt Sicherheit bei der Arbeit zu gewährleisten, muss die Technik richtig funktionieren. Welche Teile gecheckt werden müssen, lesen Sie hier.

Um gutes Grundfutter zu gewinnen, ist eine funktionierende Erntekette von großer Bedeutung. Fachwissen und eine gute Organisation sind dabei gefragt. Eine regelmäßige Kontrolle der eingesetzten Geräte darf auf keinen Fall fehlen. Wie diese beim Kreiselmähwerk erfolgen sollte, zeigt die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG).

Messer und Befestigungsbolzen: Darauf sollten Sie achten

Wenn die Messer und Befestigungsbolzen geprüft werden, sollten Sie darauf achten, dass die Teile, die durch Abnutzung unbrauchbar geworden sind, regelmäßig erneuert werden. Um schmerzhafte Quetschverletzungen der Finger zu vermeiden, sollte nur mit speziell für den Mähwerktyp passendem Werkzeug gearbeitet werden. Dieses Spezialwerkzeug sollte gemäß der Betriebsanleitung einsetzt werden.

Vor dem Einsatz des Mähwerkes muss der Landwirt prüfen, ob die Messerhalterungen noch fest verschraubt im Drehteller befestigt sind. Eventuell müssen noch Schrauben nachgezogen werden, um zu verhindern, dass sich die Messer beim Einsatz lösen.

Hydraulik-Schläuche: Darauf sollen Sie achten

  • Alter, Beschaffenheit und vorgeschriebene Biegegrade der Hydraulik-Schläuche prüfen
  • brüchige Schläuche müssen gewechselt werden
  • zusätzliche Schutzschläuche verwenden, um das Aneinanderreiben der Schläuche zu vermeiden

Gelenkwelle: Darauf sollten sie achten

  • Gelenkwelle sollte regelmäßig geschmiert werden 
  • Am sinnvollsten sind dabei Gelenkwellen, die über ein Fettdepot verfügen, so dass ein regelmäßiges Nachschmieren entfällt.
  • vorgeschriebener Gelenkwellen-Schutz muss intakt sein
  • Die Antriebsriemen müssen mit dem vorgesehenen Schutz verkleidet sein.

Leuchten und Warntafeln: Das sollten Sie checken

  • Erforderliche Leuchten und Warntafeln müssen für den Straßentrasport korrekt angebracht und funktionstüchtig sein
  • Wenn die Beleuchtungseinrichtungen des Schleppers durch angebaute Maschinen verdeckt sind, müssen sie am Gerät wiederholt werden.
  • Wenn das Mähwerk mehr als einen Meter über die Schlussleuchte des Traktors hinausragt, sind am Mähwerk eigene Schlussleuchten, Rückstrahler und Warntafeln anzubringen.

Das sollten Sie beim Schutztuch checken

  • Schutztuch regelmäßig auf Risse und andere Defekte überprüfen
  • Die Fahrerkabine sollte beim Mähen geschlossen bleiben.
  • Bei Frontmähwerken müssen die seitlichen Schutztücher, die beim Transport hochgeklappt werden, in Arbeitsstellung gebracht werden.
  • Bereits vor dem Mähen ist es sinnvoll, das Gelände auf herumliegende Gegenstände oder auch im Gras versteckte Tiere abzugehen.

Nachlaufzeit: Darauf sollten Sie achten

  • Nach der Abstellung laufen Mähwerke zirka zwei Minuten nach.
  • Die genaue Nachlaufzeit ist auf dem Mähwerk vermerkt. Während dieser Zeitspanne rotieren die Messer mit dem gleichen Schwung, den sie beim Mähen der Wiese haben.
  • Um einen Unfäll zu vermeiden, sollte sich niemand im Gefahrenbereich des laufenden oder nachlaufenden Mähwerks aufhalten.

Betriebsanleitung beachten

  • Auf die Ausführungen in der Betriebsanleitung sollte schon aus Haftungsgründen geachtet werden.
  • Hinweise auf die besonderen Eigenheiten und Gefahrstellen des Gerätes bieten auch die angebrachten Aufkleber. Sollten sich diese im Laufe der Zeit lösen, gibt es beim Landmaschinenhändler Ersatz.

Sicherheitscheck beim Kreiselmähwerk

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