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Trend bei Hochgrasmähern: Automatisierung und Ergonomie

© Werkbild
von , am
11.10.2014

Die Hersteller von Hochgrasmähern setzen auf Automatisierung und Ergonomie. Die Redakteure der Motortechnik haben sich erkundigt, welche weiteren technischen Trends sich durchsetzen werden.

Der Markt für Hochgrasmäher hat sich zum Vorjahr leicht positiv verändert. Die Nachfrage ist in diesem Bereich stark wetterabhängig. © Werkbild
Wilfried Wurst von der Echo Motorgeräte Vertrieb Deutschland GmbH erwartet im Profi-/Kommunalbereich vor allem einen Zuwachs an ferngesteuerten Mähraupen.
 
Die Antwort von Viking-Produktmanager Andreas Müller geht ebenfalls in diese Richtung: "Die Automatisierung wird auch in diesem Segment weiter zunehmen, wie zum Beispiel die ferngesteuerten Hochgrasmäher-Modelle beweisen. In Zukunft werden wir vielleicht auch Hochgrasrobotermäher sehen."

Ferngesteuerte Mähtechnik bei Hochgrasmähern

Mehr Ergonomie und die Automatisierung sehen die Hersteller als Trends bei den Hochgrasmähern an. © Werkbild
Auch Gralf-Edzard Michalsky (Produkt Manager der Agria-Werke GmbH) erwartet im Segment Hochgrasmäher eine gesteigerte Nachfrage nach ferngesteuerter Mähtechnik. Außerdem werde eine rotierende Mähtechnik - im speziellen Trommel- und Kreiselmähtechnik - die oszillierende Mähtechnik, wie Mähbalken, nach und nach ersetzen.
 
Nach Sicht von Stéphanie Schmitt aus dem Marketing von Etesia habe vor allem der Allradantrieb stark an Nachfrage gewonnen. Dieser Trend werde sich fortsetzen. Zudem würden ab 400 Kilogramm Überrollbügel zur Pflicht werden.
 
Irus-Verkaufsleiter Ralph Bahle erwartet, neben einem Plus an Leistung, vor allem auch mehr elektronische und hydraulische Komponenten in Hochgrasmähern.

Tendenz zu Spezialmaschinen bei Hochgrasmähern

Helena Kessler aus dem Marketing der telsnig Forst- & Gartentechnik erklärt: "Wir sehen eine starke Tendenz in Richtung Spezialmaschinen, um den Anwender zu entlasten." Ein Beispiel dafür sei die Einführung des SP 1000 Böschungsmähers. Dieser würde das Arbeiten am Hang erheblich erleichtern, da der Anwender nicht mehr mit einer Motorsense im Steilhang stehen und arbeiten müsse. "Des Weiteren", so Helena Kessler, "nimmt der Markt der 4-WD Aufsitzgestrüppmäher stark zu. Hydrostatische Fahrantriebe werden nach und nach immer mehr in handgeführten Geräten verbaut und werden langfristig das Schaltgetriebe ablösen."
 
Henning Vielitz von der Vielitz GmbH berichtet abschließend: "Der Bereich der Spezialmaschinen - zum Beispiel Unterzaunmäher - wird künftig sicherlich mehr bedient werden, da die Grundmaschinen seit vielen Jahren erfolgreich laufen. Ebenfalls gehe ich davon aus, dass Kreiselmäher mit mehreren Tellern - also mehr als drei Teller - in Zukunft auf dem Markt erhältlich sein werden. Hier wird sicher die Palette der möglichen Arbeitsbreite etwas größer werden und so die 'Lücke' zum Balkenmäher schließen."

 

Neu in der Krone Mähwerkspalette: Das EasyCut B 890

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