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Güttler Greenmaster: Sterne fürs Grünland

von , am
17.05.2013

Für die Grünlandpflege hat Güttler mit dem GreenMaster ein vielseitig einsetzbares Gerät im Programm. Agrartechnik hat den GreenMaster für Sie getestet.

Die dlv-Fachzeitschrift hat den Güttler Greenmaster unter die Lupe genommen. © agrartechnik
Die Erfahrungen bei der Entwicklung der berühmten Güttler-Prismenwalze hat das Unternehmen schon 2005 auf das Grünlandpflegeprogramm übertragen. Aushängeschild ist der GreenMaster, mit dem sich Pflege und Nachsaat des Grünlands kombiniert lassen.
 
Das Gerät ist in Baukas­tenform aufgebaut und setzt sich zusammen aus dem HarroFlex-Striegel mit nachlaufender, über Dreipunkt angebauter Prismenwalze. Hierauf aufgesetzt ist das pneumatische Nachsaatgerät. Durch diesen Aufbau ergibt sich nicht nur eine hohe Flexibilität bei der Order des Geräts, sondern später auch beim Einsatz.
 

Hohes Eigengewicht für gute Bodenanpassung

Das Testgerät der dlv-Fachzeitschrift Agrartechnik ist mit dem so genannten Ripperboard ausgerüstet, welches sich über zwei Spindeln in der Aggressivität bequem dem Aufgabenspektrum anpassen lässt. Wer es eher klassisch mag kann den GreenMaster auch mit Einebnungsschiene bestellen. Beim Anfahren von großen Hindernissen weicht diese nach oben aus, um den Rahmen nicht zu beschädigen. Die Aggressivität kann auch hier mit den Spindeln justiert werden. Es folgt das Striegelfeld, welches bei dem Drei-Meter-Gerät mit 40 Zinken bestückt ist.
 
Zinken leisten gute Arbeit
 
Die Zinken mit zwölf Millimetern leisten gute Arbeit. Über ein Drahtseil sind sie vor Verlust geschützt. Zum intensiven Ausstriegeln harter Böden wird durch das Ripperboard die Zinkenanzahl verdoppelt, ohne dass die Baulänge des Geräts ansteigt. Direkt hinter dem Zinkenfeld werden über acht kleine Prallteller die Grassamen bodennah, geschwindigkeitsabhängig verteilt.
 
Die Fläche wird danach beim GreenMaster von der patentierten Prismenwalze überrollt. Die Walze kennt man von den Güttler-Bodenbearbeitungsgeräten. Die Walze besteht aus zwei unterschiedlich großen Halbsternen, die gegeneinander umlaufen und sich durch die Bauform selbst reinigen. Die Grasnarbe wird dabei im Gegensatz zu einer Glattwalze nicht versiegelt, sondern nur punktuell belastet. Dies ist vergleichbar mit dem Huftritt eines Schafes. Besonders für die Anregung der Bestockung des Grünlandes ist dies sehr förderlich. Die Nachsaat wird durch die Walzensterne gut in den Boden eingedrückt.
 
Die Testmaschine der Agrartechnik hatte die Sterne mit Durchmesser 45/50 Zentimeter montiert. In der kleineren Ausführung liefert Güttler auch 33/38 Zentimeter Durchmesser. Im Vergleich zu klassischen Grünlandstriegeln, die keine Walze aufweisen, wird das Eigengewicht des GreenMaster durch die massive Prismenwalze deutlich erhöht, was für die Arbeitsqualität des Striegels förderlich ist. Bis zu 500 Kilogramm pro Meter Arbeitsbreite werden erreicht! Es besteht außerdem die Möglichkeit das Gewicht per Ratsche am Dreipunkt auf das Striegelfeld zu übertragen. In jedem Fall benötig­ten wir für unseren 110 PS New Holland ein Frontgewicht.

Technische Daten GreenMaster 300

Arbeitsbreite: 3,0 m
Eigengewicht: 1725 kg (mit Ripperboard)
Zinkenreihen/-anzahl:2/40 – mit Ripperboard 80 Zinken
Zinkendurchmesser: 12 mm
Tankinhalt des Nachsaatgeräts: 200 Liter
Durchmesser der Prismenwalze: 45/50 cm
Zugkraftbedarf: ca.100 PS   

Welches Fazit die Agrartechnik nach dem Test gezogen hat, können Abonnenten kostenlos hier nachlesen ...
 

Güttler GreenMaster im Agrartechnik-Test

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