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Horsch und Claas knacken Weltrekord

Anstrengend war's - aber umso größer war die Freude danach. © Claas/Horsch
von , am
30.04.2012

448 Hektar in 24 Stunden: Damit haben Horsch und Claas am Samstag einen neuen Weltrekord aufgestellt. Obwohl die russische Erde das Team vor Herausforderungen gestellt hat.

24 Stunden lang säte ein Gespann aus Xerion 5000 und Maestro 24 SW Mais in die - nicht immer einfache - Schwarzerde. Zum geplanten Termin war der Boden nahe des russischen Chaplygin noch zu nass. © Claas/Horsch
Eigentlich hätte der Weltrekord im Säen von Mais bereits am 25. April aufgestellt werden sollen. Doch die Schwarzerde erwies sich als Tückenreich: Zum geplanten Starttermin war der Boden nahe des russischen Chaplygin einfach zu nass.
 
Am Samstag konnte das Gespann aus Xerion 5000 und Maestro 24 SW dann endlich starten - und war erfolgreich!

18,6 Hektar je Stunde - ohne Idealbedingungen

Nach dem gelungenen Weltrekord wurde kurz gefeiert, dann ging es weiter. Der Rest des Feldes wollte schließlich auch noch bestellt werden. © Claas/Horsch
448,29 Hektar schaffte das Team innerhalb der vorgegebenen 24 Stunden - das sind 18,6 Hektar pro Stunde mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 14,7 km/h. Insgesamt legte das Gespann 273,68 Kilometer zurück. Der Dieselverbrauch lag bei 3,17 Litern pro Hektar.
 
Natürlich beschränkten sich Claas und Horsch nicht auf die Geschwindigkeit. Auch Qualität war gefragt. Die 88.000 Körner pro Hektar landeten - dem Team zufolge - "sehr gleichmäßig" im Boden (Sollstellen: 94 Prozent). 
 
"Wir haben auf ganz normalen Felder gesät mit Knicken und Ecken und wir mussten auf ein zweites Feld umsetzen. Wir hatten also realistische und keine Idealbedingungen", berichten die Teilnehmer. Das Gespann Xerion 5000 und Maestro 24 SW wurde nach dem Rekord sofort wieder aufgetankt und aufgefüllt und hat den Rest des Ackers fertig gesät.

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