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John Deere: Das sind die Hingucker zur Agritechnica

von , am
14.09.2015

Bereits vor Agritechnica 2015 "enthüllt" John Deere einige seiner Neuheiten: Die Stars sind Schüttlermähdrescher, 6er-Traktoren mit neuen Motoren sowie ein Membranballennetz.

Bei der L-1533-Presse schneiden 15 Messer das Erntegut. © Werkbild
Im Vorfeld der Landtechnikmesse Agritechnica 2015 präsentiert John Deere einige Neuentwicklungen. Im Mähdrescherbereich stehen Landwirten neue Raupen zur Verfügung.
 
Bei Traktoren hat das Unternehmen viele Änderungen unternommen - beispielsweise beim Kraftstoff: Die Zugmaschinen fuktionieren zum ersten Mal mit AdBlue. Neuheiten gibt es auch bei den Ballenpressen - zum Beispiel ein B-Wrap-Verbundballennetz.

Mähdrescher: Neue Raupen und Siebkasten

Nach der Markteinführung der großen S-Serie im Jahr 2012 entwickelten John-Deere-Ingenieure die kleineren Schüttlermaschinen der W- und T-Serie weiter. Erstmals gibt es in dieser Leistungsklasse ab Werk ein Raupenfahrwerk. Das ist mit 40 km/h auf der Straße und mit 56 Prozent weniger Bodendruck auf dem Acker unterwegs.
 
Die 6-Schüttler-Maschinen der T-Serie mit 4-Trommel-Dreschwerk verfügen über vier Quadratemeter aktive Abscheidefläche und vergrößern diese um 41 Prozent gegenüber ihren Vorgängern.
 
Neu an den Maschinen:
  • Lenksystem Autotrack verfügbar für alle T-Mähdrescher
  • Ein Kompressor liefert an drei Stellen verteilt Druckluft - das erleichtet die Maschinenreinigung.
  • Elektrische Verstellung der Siebe einiger Modelle der W-Serie

Traktoren: Erstmals fahren sie mit AdBlue

Alle Traktoren tragen die Bezeichnung 6 mit der Erweiterung M oder R. Verfügbar sind die 6R-Modelle ab August 2015, die 6M ab November 2015. Die 6M decken 110 bis 195 PS ab. Bei Traktoren hat das Unternehmen viele Änderungen unternommen - beispielsweise bei den Motoren: Die Zugmaschinen nutzen zum ersten Mal AdBlue um die Abgasnorm einzuhalten. Als Getriebevariante kommt das CommandQuad mit elektronischem Joystick dazu.
 
Erstmals können Fahrer im M-Modell mit einem elektronischen Joystick den Frontlader bedienen. Maximal gibt es vier Steuergeräte im Heck.
 
In den R-Modellen steuert man jetzt mit dem CommanderCenter4 und Touchscreen-Monitor. John Deere verspricht eine intuitive Bedienung mit Finger-Wischfunktion und einen programmierbaren elektronischen Joystick, der die Hydraulikventile steuern kann.

Ballenpressen: Stroh und Heu richtig schützen

Mit dem B-Wrap-Verbundballennetz sind Ballen auch im Freien gut geschützt. Ein Umrüstsatz macht in weniger als 30 Minuten die variablen Ballenpressen der Serie 800 und 900 für das neue B-Wrap fit.
 
Der Fahrer kann zwischen normaler Netzbindung und dem B-Wrap wechseln. Außerdem gibt es für Serie-900-Pressen ein HD-Netz, das 50 Prozent stabiler ist und dadurch mit weniger Netzlagen auskommen soll.

Weitere Neuheiten bei den Ballenpressen von John Deere

  • Großpackenpresse L 1533 Maxi Cut hat nun insgesamt 15 Messer
  • Die Pick-Up ist breiter: insgesamt misst sie 2,3 Meter
  • Optional arbeitet das Modell L 1424 C ab Werk mit einem Vorbauhäcksler.

Neues von John Deere zur Agritechnica 2015

Traktoren: Neuer (links) und alter 6er (mitte): Die neuen sind mit einer Verdickung des Auspuffrohrs für die Abgasreinigung ausgestattet. © Göggerle
Die Möglichkeiten, mit FarmSight die Erntekette und die Maschinen zu organisieren und im Blick zu haben, sind fast unbegrenzt. © Werkbild
Mähdrescher: Raupenlaufwerke bringen den T-Mähdrescher auch unter feuchten Bedingungen über den Acker. © Werkbild
Frontlader:Die R-Serie-Lader passen an die neuen und alten 6er-Modelle. Sie verriegeln mit der Aufnahme, die es ab Werk gibt, jetzt automatisch. © Werkbild
Ballenpresse: Eine um 20 cm breitere Pickup bekommt die L-1533-Presse mit 90cm x 80cm Ballenkanal. © Werkbild
Mähwerk: Bis zu 3,5 m mähen die Frontmähwerke mit dem aufwendigen Anbaubock. In Kombination mit den Heckmähern sind 9,9 m möglich – mit Aufbereiter. © Werkbild
Ballenverbundnetz: Die Membrane lässt Feuchtigkeit aus dem Ballen verdunsten, aber Schnee, Regen und Bodenfeuchte draußen. Umrüstsatz gibt es für 800- und 900-Serie. © Göggerle
Sämaschine mit Generator ausgestattet: Elektromotoren treiben die Bürsten zur präzisen Ablage an. Auf der Straße klappen die acht Reihen auf 3 m Transportbreite. © Göggerle
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