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Landtechnik

John Deere wieder Marktführer bei Traktoren

© John Deere
John Deere/ee
am
13.01.2016

Der Landtechnikhersteller John Deere konnte im vergangenen Jahr seine marktführende Position bei Traktoren verteidigen. Doch das Unternehmen hatte auch Umsatzrückgänge zu verzeichnen.

John Deere konnte in Deutschland auch im Jahr 2015 seine marktführende Positionbei landwirtschaftlichen Traktoren behaupten. Dies vermeldet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. John Deere Traktoren seien "bei Kunden wieder erste Wahl". Man habe sich auch in Krisenzeiten bewähren können.

Sechs Prozent weniger Umsatz

In einem um 6,9 Prozent rückläufigen Markt von 32.220 Einheiten (Vorjahr: 34.611 Einheiten) erzielten John Deere Traktoren einen Marktanteil von 19,5 Prozent (19,4 Prozent) und konnten dabei einen Vorsprung von 2,5 Prozentpunkten gegenüber dem nächsten Mitbewerber erzielen, berichtet das Unternehmen weiter.

Die deutschen John Deere Unternehmensteile erzielten im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von über 3,17 Milliarden Euro, sechs Prozent weniger als im Vorjahr.

Wettbewerbsfähige Technik und intelligente Lösungen

"Angesichts der rückläufigen Einkommensentwicklung in Teilen der Landwirtschaft sank die Gesamtnachfrage nach Traktoren erwartungsgemäß", meint Dr. Olaf Turß, Geschäftsführer der deutschen Vertriebs- und Marketingorganisation John Deere Vertrieb.

"Dass wir Landwirten und Lohnunternehmern in vielen Leistungsbereichen wettbewerbsfähige Technik und die Anbindung an intelligente Lösungen für die Präzisionslandwirtschaft anbieten konnten, hat John Deere genutzt.“

Mähdrescher im dlz Test: Die T-Serie von John Deere

Platten einlegen ist überfüssig: Der Tisch fährt um 80 cm aus. Auf kurze oder lange Halme anpassen geht so einfach. Das Bild zeigt das Schneidwerk während eines Einsatzes in Ungarn ohne Ährenheber. © Thomas Göggerle
Statt Elektrik- oder Hydraulikmotoren bringt eine Kardanwelle das Hauptmesser sowie die seitlichen Rapstrennmesser in Bewegung. Das Lineargetriebe sitzt direkt hinter den Halmteilern. © Thomas Göggerle
Unten einhängen und das Rapsmesser nach oben klappen. Jetzt noch den Schnellverschluß einhängen. Der Antrieb für das Messer kuppelt automatisch. © Thomas Göggerle
Auf der rechten Maschinenseite werden die Abstände der Abscheidekörbe eingestellt. Die neuen Körbe haben größere Durchgangsflächen. © Thomas Göggerle
Unter der Kabine: Per Gewindestange schwenkt die Intensivreibleiste für schwer zu dreschendes Erntegut, wie zum Beispiel feuchte Gerste, in das Dreschwerk ein. © Thomas Göggerle
Der Fahrer schaltet die Kupplung des Strohhäckslers per Hand. © Thomas Göggerle
Gut lesbar ist das 10-Zoll-Terminal GreenStar 2630. © Thomas Göggerle
Über den linken Kreuztaster wird die Haspel bewegt. Frei belegbare Tasten fahren den Tisch ein und aus. Hier wird auch die AutoTrac-Lenkautomatik aktiviert. © Thomas Göggerle
Ein Kompressor hält den Kasten mit der Technik zur Abgasnachbehandlung ständig unter Druck. So kommt kein Stroh oder Staub auf heiße Bauteile. © Thomas Göggerle
Der Korntank des T 560 fasst 10.000 l und muss im Einsatz immer aufgeklappt sein. Die Ertragsmessung rechnet prozentgenau den Füllstand aus und zeigt das Ergebnis am Terminal. © Thomas Göggerle
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