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John Deere verzeichnet 40 Prozent Gewinnverlust

von , am
23.02.2015

Auch der Hersteller John Deere bekommt die Konjunkturflaute in der Landwirtschaft deutlich zu spüren. Der Gewinn sank im ersten Quartal um 43 Prozent. Insbesondere außerhalb Nordamerikas brach der Umsatz ein.

John Deere: Insbesondere außerhalb Nordamerikas brach der Umsatz ein. © John Deere
Eine schwächere Nachfrage nach insbesondere leistungsstarken Maschinen, führte laut Unternehmensführung zu geringeren Umsätzen und Erträgen. Das Unternehmen verzeichnet einen Gewinnrückgang von 294,3 Millionen auf 386,8 Mio. US-Dollar. Im Vorjahrszeitraum waren es noch 681,1 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig sank der Umsatz um 17 Prozent auf 6,383 Mrd. US-Dollar. Außerhalb der USA und Kanada, musste John Deere sogar einen Einbruch von 28 Prozent verkraften - die teils auf ungünstigen Umrechnungskursen, teils auf einer "weniger vorteilhaften Zusammensetzung des Lieferprogramms" beruhten.

23 Prozent Umsatz-Rückgang in EU

Im Geschäftsjahr 2015 werden die Umsätze mit Landmaschinen bzw. mit Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege bei John Deere um etwa 23 Prozent niedriger ausfallen als im Vorjahr, so die Erwartungen des Unternehmens. In den EU-28-Märkten werden die Umsätze wegen niedrigerer Erzeugerpreise, geringerer Einkommen der Landwirte und gestiegenem Druck auf den Milchsektor voraussichtlich um 10 % nachgeben, so heißt es.

John Deere bleibt optimistisch

Das Unternehmen erwartet für das Geschäftsjahr 2015 einen Rückgang der Maschinenumsätze von etwa 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im zweiten Quartal werden die Umsätze, so die Prognose um etwa 19 Prozent zurückgehen. Dabei sind ungünstige Umrechnungskurse mit 3 Prozentpunkten im Geschäftsjahr bzw. mit 4 Prozentpunkten im zweiten Quartal berücksichtigt. Damit dürfte sich 2015 der auf Deere & Company entfallende Gewinn auf etwa 1,8 Milliarden US-Dollar belaufen.

traction-Doppeltest: John Deere 7310R

 

Neuheiten 2015: Düngerstreuer ZA-V von Amazone

Der neue ZA-V Streuer hat eine Einfüllbreite von 2,22 Metern (m). Den Düngerstreuer gibt es in zwei verschiedenen Größen: 1.700 Liter (l) und 2.000 l. © Amazone
Ein Sternrührwerk sorgt dafür, einen kontinuierlichen Düngerfluss bei den kleinen und großen Ausbringmengen zu sichern. © Amazone
Für die Entwicklung des neuen Streuwerkes verwendete Amazone dreidimensionalen Streubilder. © Amazone
Amazone zufolge sind alle ZA-V Streuer mit einem ISOBUS-Jobcomputer ausgestattet. © Amazone
Das neue Sternrührwerk befindet sich über der Auslauföffnung. © Amazone
Das Streubild bleibt bei allen Ausbringmengen und Fahrgeschwindigkeiten gleich. Es ist komplett unabhängig von der Streumenge. © Amazone
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