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Ernte und Transport

Krone Ladewagen und Mähwerke erhalten AEF-Zertifikat für ISOBUS

von , am
18.03.2013

Spelle - Als erster Landtechnik-Hersteller hat sich Krone erfolgreich den neuen ISOBUS-Prüfungen der Agricultural Industry Electronics Foundation (AEF) gestellt.

564 Millionen Euro hat Krone im Landtechnikbereich erwirtschaftet. © Krone
Im Rahmen des AEF Conformance Tests wird geprüft, ob alle Anforderungen und Qualitätsmerkmale des ISOBUS eingehalten werden.
 
Wie die Bernard Krone Holding GmbH & Co. KG mitteilt, ging das Unternehmen für die erste Testreihe mit allen Ladewagen-Typen an den Start und erhielt nach Ablauf aller Prüfverfahren das AEF-Zertifikat für ISOBUS für die Baureihen AX, MX und ZX. Auch die neuen Butterfly-Mähwerke EasyCut B 1000 CV und EasyCut B 1000 CV Collect bestanden den AEF-Test ohne Probleme.
 
Die Prüfung umfasste folgende Bereiche: Bedienoberfläche (VT), Steuerungsmöglichkeiten per externem Joystick (AUX), Maschinendatenerfassung und Datenmanagement (TC-bas, TC-geo) sowie die Kompatibilität zur Tractor ECU (TECU).

Landwirte fordern offene Schnittstellen für vernetzte Prozesse

"Die Standardisierung und Weiterentwicklung landwirtschaftlicher Anwendungen und Schnittstellen wie ISOBUS oder Farmmanagementsystemen ist aktuell eine der großen Herausforderungen in der Landtechnik", so Jan Horstmann, Leiter des Fachbereichs Elektronik und Produktinformatik bei Krone. "Dieses Thema verfolgt Krone seit Jahren konsequent, denn Landwirte und Lohnunternehmer wollen keine Insellösungen, sondern fordern offene Schnittstellen für vernetzte Prozesse."
 
Die AEF Conformance Tests werden weltweit von vier ISOBUS-Testlaboren durchgeführt. Dazu zählen DLG, NTTL (USA), ReLab (Italien) sowie das Competence Center ISOBUS (CCI); den ersten Krone-Test führte das CCI durch.
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