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Landtechnikhersteller drängen auf Umsetzung des Preisrabatts

von , am
01.05.2013

Moskau - Der russische Landmaschinenproduzent Rostselmasch mit Hauptsitz in Rostow am Don drängt auf eine rasche Umsetzung des Programms zur Unterstützung des Landtechnikerwerbs.

Der Handelsstreit um den Importstopp für Agrarprodukte ist momentan nur ein Nebenschauplatz in den russisch europäischen Beziehungen. © Mühlhausen/landpixel
Dieses sieht vor, den Agrarproduzenten beim Kauf einer heimischen Landmaschine einen Preisnachlass von 15 Prozent zu gewähren, der den Unternehmen vom Staat ausgeglichen wird. Laut Rostselmasch-Geschäftsführer Valerij Malzew konnte das Programm mangels Abstimmung zwischen den verschiedenen Ministerien noch nicht anlaufen.
 
Anstatt die technologische Modernisierung der Landwirtschaft zu fördern, habe das Vorhaben erst einmal das Gegenteil bewirkt, kritisierte Malzew in einer Presseverlautbarung.

Rückgang des Absatzes erwartet

Die Agrarproduzenten zögerten derzeit in Erwartung des neuen Programms den Erwerb von Maschinen heraus, weswegen die Absätze heimischer Landtechnik um die Hälfte gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen seien. Das wirke sich negativ auf die in den südlichen Regionen schon angelaufene Frühjahrsbestellung aus, gab Malzew zu bedenken. Die nationale Vereinigung der Landtechnikproduzenten (Rosagromasch) erwartet aktuell für das Jahr 2013 einen Rückgang des Maschinenverkaufs um ein Fünftel im Vergleich zum Vorjahr.
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