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Landwirte investieren viel in Landtechnik

von , am
20.12.2012

Der deutschen Landtechnik-Industrie scheint es gut zu gehen. Für das Jahr 2012 wird mit einem Umsatzzuwachs von sieben Prozent gerechnet. Damit wird sogar das Rekordjahr 2008 übertroffen.

Deutz-Motoren aus 2011 zeigen einen ungewöhnlich starken Verschleiß. © Same Deutz-Fahr
Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mitteilt, waren im Jahr 2011 rund 27.000 Beschäftigte in der deutschen Landtechnik-Industrie tätig. Der Gesamtumsatz der Landtechnikhersteller kletterte 2011 auf 7,5 Milliarden Euro, was einem Plus von 27 Prozent (%) gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für 2012 wird mit einem weiteren Umsatzzuwachs um etwa 7 % auf 7,5 Milliarden Euro gerechnet, womit das Niveau des bisherigen Rekordjahres 2008 leicht übertroffen wird.
Neben der hohen Nachfrage aus Deutschland spielt dabei die Erholung im wichtigsten Exportmarkt, Frankreich, sowie in den meisten osteuropäischen Märkten eine zentrale Rolle. Die Exportquote der deutschen Landtechnik-Industrie habe, so der RLV, 2011 bei 70 % gelegen.

Viele Maschinen werden gemietet

Landwirte kaufen nach Auskunft des RLV nicht nur Landtechnik ein, sondern mieten modernen Maschineneinsatz über Lohnunternehmen und Maschinenringe. 3.350 Lohnunternehmer im Haupterwerb mit 17.000 fest angestellten Mitarbeitern und etwa 13.000 saisonalen Aushilfen hätten 2011 einen Dienstleistungsumsatz von etwa 3,1 Milliarden Euro davon knapp zwei Milliarden Euro im Einsatz bei Landwirten erzielt. Das starke Umsatzwachstum sei auch auf zusätzliche Aufgaben im Umfeld der Landwirtschaft, wie zum Beispiel Biogasanlagen, zurückzuführen.

Traktoren auf dem ZLF

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