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Vertriebskooperation

Lely vermarktet Siloblockschneider von Trioliet

 Siloblockschneider_Lely_BC180XL_Vector_Fuetterung
© ah/Werkbild
von am
03.01.2018

Ab sofort vermarktet Lely Siloblockschneider von Trioliet unter eigenem Namen. Hintergrund für die Belebung der seit über vierzig Jahren bestehenden Technik sind automatische Fütterungssysteme.

Während Lely für automatischen Systeme wie Melkroboter und Spaltenschieber bekannt ist, gilt Trioliet als spezialisierter Hersteller für Fütterungstechnik. Das Unternehmen erfand 1973 nach eigenen Angaben den ersten Siloblockschneider. Ab sofort nimmt Lely die Siloblock-Technik in sein Angebot auf.

Fütteruntssystem Vector arbeitet mit Silageblöcken

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Siloblockschneider hinterlassen eine saubere und nicht gelockerte Anschnittfläsche. © ah/Werkbild

Hintergrund für das Zusammenarbeiten der beiden Hersteller ist das automatischen Fütterungssystem Vector von Lely. Dabei werden Siloblöcke in einer Futterküche abgestellt. Ein Greifarm füllt selbständig autonom fahrende Futtermischwagen. Der Verladeplatz muss alle drei Tage befüllt werden. Dadurch, dass das Futter nicht gelockert, sondern in einem Block aus dem Fahrsilo kommt, sollen diese lagerfähig sein und es sollen weniger Verlusten durch Wärme, Bakterien und Schimmel entstehen.

Für alle Lader geeignet

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Die Blöcke haben eine Tiefe von 1,05 m. © ah/Werkbild

Der Siloblockschneider TU 180 XL von Trioliet schneidet Silageblöcke mit einer Tiefe von 1,05 m aus dem Fahrsilo. Diese bleibt dadurch sicher auf dem Futtertisch oder dem Ladeplatz stehen. Ab sofort vertreibt Lely das Gerät unter dem Namen BC 180 XL. Neben dem Anbau an die Dreipunkthydraulik kann es auch an Rad-, Teleskop- und Frontlader angebaut werden.

Mit Material von Lely und Trioliet

Hinter den Kulissen eines Mischfutterwerks

Werkturm außen Mischfutterwerk lönigen
In der zehnten Etage des 56 m hohen Werkturms beginnt die eigentliche Herstellung eines Mischfuttermittels. Die Rohwaren werden nach oben gefördert und auf dem Weg nach unten verarbeitet. © ah/Philipp Eberstein
Futtermitteltransport
Getreide aus der Region erhält das Mischfutterwerk per Lkw. Zusätzlich werden Containerladungen mit Getreide und Ölschroten aus Süd- und Ostdeutschland mit dem Zug angeliefert. © ah/Philipp Eberstein
Steuerung der Futtermittelproduktion
Die gesamte Herstellung eines Mischfuttermittels läuft voll automatisch ab und wird am Computer überwacht. © ah/Philipp Eberstein
Mischeinheit im Futtermittelwerk
Über ein zweistufiges Vermahlungssystem aus Scheiben- und Hammermühle gelangt das vermahlene Getreide zum Hauptmischer in der zehnten Etage des Werkturms. Hier beginnt die eigentliche Futtermittelproduktion. © ah/Philipp Eberstein
Werkshof Mischfutterwerk Löningen
Ein Blick auf den Werkshof des Mischfuttterwerks in Löningen. Hier werden fertige Mischfutter verladen und Rohwaren angeliefert. © ah/Philipp Eberstein
Falltrichter für Futtermittel
Nach den einzelnen Verarbeitungsschritten fallen die Waren durch Trichter in die nächsttiefere Etage. So kann im Mischfutterwerk vollkommen auf Schnecken verzichtet werden, was die Qualität und Reinheit der Futtermittel erhält. © ah/Philipp Eberstein
Erhitzen der Futtermittel
Vor dem Pressen der Pellets werden die gemischten Futtermittel für 4 Minuten auf 85 °C erhitzt. Dies schließt Nährstoffe wie Stärke auf und schaltet Salmonellen und andere Schadkeime aus. © ah/Philipp Eberstein
fertiges Futtermittel im Mischfutterwerk
Nach dem Pressen der Pellets wird ihre Qualität regelmäßig überprüft. Je nach Futtermittel können verschiedene Pelletgrößen und -durchmesser eingestellt werden. © ah/Philipp Eberstein
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