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Lemken investiert in China und Indien

von , am
22.07.2014

Lemken richtet den Blick nach China und Indien. Mitte Juni wurde ein neues Werk im Reich der Mitte eröffnet.

Lemken Werk in Quingdao: Karat Erläuterung im Feldeinsatz. © Lemken
Der deutsche Maschinenhersteller Lemken ist bereits seit 1995 auf dem chinesischen Markt aktiv. Vor zwei Jahren fiel der Startschuss für den Bau einer eigenen Produktionsstätte. In die neue Fabrik in Quingdao im Nordosten des Landes investierte das Unternehmen insgesamt etwa neun Millionen Euro.
 
Mitte Juni wurde das Montagewerk nun eröffnet. Es entstand im Zusammenhang mit dem Ausbau des chinesischen Verkaufsnetzwerkes, das Lemken seit 2009 durch die Gründung einer eigenen Vertriebsgesellschaft stetig erweitert hat.

Wichtiger Wachstumsmarkt

Die neue Produktionsstätte an der Ostküste Chinas wurde feierlich eröffnet. © Lemken
Das Reich der Mitte stellt für die Landtechnik einen der wichtigsten Wachstumsmärkte dar. Für Lemken bot sich Quingdao als Standort für seine Produktionsstätte bestens an. Der Küstenort besitzt einen der größten Containerhäfen des Landes. Die neue Fabrik umfasst eine Gesamtfläche von 6.500 Quadratmeter und beschäftigt aktuell 36 Mitarbeiter. Sie beinhaltet Produktionshallen, einen Showroom sowie einen Verwaltungstrakt.

Investitionen in Indien

Wie die Zeitung "The Hindu" berichtet, plane das Unternehmen in den nächsten Jahren ebenso größere Investitionen in Indien. Im Werk in Nagpur wolle man die Produktion erneut steigern und Exporte nach Südafrika ankurbeln, wie Arvind Kumar, Geschäftsführer von Lemken India Agro Equipment mitteilt. Etwa sieben Millionen Euro sollen laut "The Hindu" in die indischen Produktionsstätten fließen.

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