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Landtechnik

Marktübersicht: Ein Ladewagen für meinen Betrieb

Ladewagen auf Silo
Alfons Fübbeker, LWK Niedersachsen
am
14.10.2016

Laden, transportieren, verteilen: Welcher Ladewagen mit einem Fassungsvolumen von ca. 30 m³ bietet mir was? Eine Übersicht in der LAND & Forst 41/16.

Bei der Ladewagentechnik hat es in den vergangenen Jahren viele Weiterentwicklungen gegeben. Beispielsweise gab es viele technische Verbesserungen im Bereich der Futteraufnahme, des Abladens und der Servicefreundlichkeit.

Vergleich von sieben Ladewagen-Modellen

Ladewagen mit einem Fassungsvolumen von etwa 30 m³ bieten sich für landwirtschaftliche Betriebe und Lohnunternehmer an. Die Marktübersicht bezieht sich auf sieben Modelle, die zum Teil sehr unterschiedliche Eigenschaften aufweisen.

Die Gesamtlänge variiert zwischen dem kürzesten und dem längsten Ladewagen um über eineinhalb Meter. In der Breite sind zwischen dem schmalsten und dem breitesten Ladewagen mit 31 cm ebenfalls Unterschiede. Hier wirkt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung begrenzend. Geringer sind die Unterschiede dagegen bei der Fahrzeughöhe, sie schwankt zwischen 365 cm und 390 cm.

Die uns von den Herstellern genannten Ladewagen lagen im Bereich von 29 bis 31 m³ Fassungsvolumen nach DIN. Natürlich sind bei allen Herstellern auch andere Ladewagengrößen im Angebot.

Fassungsvermögen besonders wichtig

Das Fassungsvermögen ist im Hinblick auf die erreichbare Bergeleistung, insbesondere bei trockenem und damit leichterem Gut, ein wichtiges Kriterium. Bei feuchterem Gut spielt auch die Nutzlast eine Rolle. Die Nutzlast ergibt sich aus zulässigem Gesamtgewicht abzüglich des Leergewichtes.

Bei den in der Tabelle aufgeführten Ladewagen liegt die Nutzlast im Bereich von 9.200 bis 13.630 kg. In Bezug auf das Leergewicht empfiehlt es sich, dieses durch Wiegen für den Einzelfall zu ermitteln. Die Herstellerangaben sind hier unterschiedlich belastbar.

Bei feuchterem Erntegut kann das zulässige Gesamtgewicht überschritten werden, sodass die Ladewagen nicht vollausgeladen werden dürfen, wenn auf öffentlichen Straßen gefahren wird. Der Leistungsbedarf für die sieben Ladewagen wird von den Firmen zwischen 120 PS und 130 PS angegeben.

Zwischen 12 und 50 Schmierstellen

Wartungsarbeiten sind für eine längere Lebensdauer und für die tägliche Einsatzsicherheit von großer Bedeutung. Die Gesamtzahl der Schmierstellen, die abgeschmiert werden müssen, schwankt zwischen 12 und 50.

Von den hier aufgeführten Ladewagen werden drei im Zugmaul und vier unten (Hitch) angehängt, letzteres erlaubt eine höhere Stützlast auf den Schlepper. Dadurch verringert sich die Achsbelastung des Wagens und es wird eine höhere Zuladung ermöglicht.

Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 41/2016 auf den Seiten 40 bis 42. Möchten Sie die LAND & Forst zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…

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