Login
Geschäftszahlen Deutz

Motorenverkauf bricht um 30 Prozent ein

Deutz AG Zentrale Köln Porz
Hauptsitz, Hochhaus, Deutz AG in Köln © Deutz AG
pd/af
am
05.11.2015

Deutz hat seine Geschäftszahlen für die ersten neun Monate in 2015 veröffentlicht. Der Umsatz ist um 20,3 Prozent eingebrochen. Auch die Prognosen für das letzte Quartal sehen nicht gut aus.

Die Deutz AG hat heute ihre Geschäftszahlen für den Konzern für die ersten drei Quartale 2015 veröffentlicht. Mit 932,9 Millionen Euro lag der Auftragseingang im Neunmonatszeitraum 13,4 Prozent unter dem Vorjahreswert von 1.076,8 Millionen Euro. Der Absatz von Motoren ist in den ersten neun Monaten von 155.099 im Vorjahr um 30,9 Prozent auf 107.236 Motoren zurückgegangen. Im dritten Quartal 2015 lag der Absatz mit 29.116 verkauften Motoren sogar 48,0 Prozent unter dem Vorjahreswert von 56.020 Motoren beziehungsweise 29,4 Prozent unter dem Wert des zweiten Quartals 2015 von 41.213 Motoren.

Umsatz geht um 20 Prozent zurück

Der Umsatz belief sich im Neunmonatszeitraum auf 938,8 Millionen Euro. Damit hat er sich um 20,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 1.177,9 Millionen Euro abgeschwächt. Dies ist zum einen durch den Emissionswechsel für Motoren unter 130 kW in der EU zum 1. Oktober 2014 und damit verbundene sogenannte Vorbaumotoreneffekte bedingt. Zum anderen wird das Geschäft derzeit überregional durch eine deutliche Investitionszurückhaltung belastet, was zudem zu einem langsameren Abbau der Lagerbestände bei mehreren europäischen Kunden führt.

Gebrauchte Freisicht-Traktoren: Deutz-Fahr und Co

Für schwere Zugarbeiten waren die Schlepper eher nicht gedacht. Grünland- und Frontladerarbeiten passten besser ins Konzept. Foto: Rohwedder © Rohwedder
Vor allem die hinteren Zylinder reagieren empfindlich auf zugesetzte Luftleitbleche. Foto: Meyer © Meyer
Im Bereich AgroXtra (links) sind heute die Vierzylinder meistens gebraucht zu finden. Beim AgroStar (Mitte)dominieren die Sechsender. Foto: Meyer © Meyer
Aufgrund der sehr guten Sicht nach vorne werden die Freisichtler auch heute noch für Frontladerarbeiten hergenommen. Foto: Meyer © Meyer
Dieser Einsatzbereich führt zu Verschleißerscheinungen an der Vorderachse. Hier sollen Sie genau hinsehen und prüfen. Foto: Meyer © Meyer
Beim AgroXtra sind heute auch noch Varianten, die 30 km/h fahren, zu finden. Foto: Meyer © Meyer
Die AgroStar hingegen bieten fast durchgängig 40 km/h sowie teilweise eine Zweifach-Lastschaltung. Foto: Meyer © Meyer
Die entnehmbare Ölmenge ist äußerst knapp bemessen. Foto: Meyer © Meyer
Fast alle Gebrauchttraktoren sind Frontkrafthebern ausgestattet. Foto: Meyer © Meyer
Alternative: Der Explorer II von Same - diese werden nur selten am Gebrauchtmarkt angeboten. Foto: Werkbild © Werkbild
Massey Ferguson: Die 3000/3100er-Serie gab es auch als Freisichtversion. Sie ist heute kaum gebraucht zu finden. Foto: Werkbild © Werkbild
Deutz-Fahr: Als Nachfolger von AgroStar und AgroXtra kamen 1995 die Agrotrons auf den Markt. Foto: Werkbild © Werkbild
Case IH/Steyr: Eine empfehlenswerte Alternative sind die CS-Freisichtler aus St. Valentin (Steyr M900/M9000. Foto: Werkbild © Werkbild
New Holland: Wer im unteren Leistungssegment kompakte Schlepper mit guter Sicht sucht, wird auch die TL-Baureihe von New Holland finden. Foto: Werkbild © Werkbild
Der 5400er von Massey Ferguson: - Der Hersteller führt bis heute Freisicht-Baureihen im Programm. Foto: Werkbild © Werkbild
Premiere: Vor gut 25 Jahren präsentierte Deutz-Fahr seinen ersten Freisicht-Traktor. Foto: Werkbild © Werkbild
1993 folgte die Freisichtversion der moderneren AgroStar-Baureihe. Foto: Werkbild © Werkbild
Freisicht: Der nahezu freie Blick auf Frontanbaugeräte begeistert auch heute noch. Foto: Werkbild © Werkbild

Effizienzsteigerung soll aus der Krise helfen

"Wir rechnen damit, dass die Marktschwäche auch im vierten Quartal 2015 anhält und deutlich in das erste Quartal 2016 ausstrahlt. Wir reagieren darauf mit einem Ausgabenstopp und ausgeweiteter Kurzarbeit, vor allem am Standort Köln", so Deutz Finanzvorstand Dr. Margarete Haase. Die bereits im letzten Jahr eingeleiteten Standortoptimierungen in Deutschland erfolgen gemäß dem Zeitplan und werden wie geplant fortgesetzt. Diese bringen eine deutliche Effizienzsteigerung mit sich.

Auch interessant