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Neue Vorschriften für LoF-Zugmaschinen

von , am
08.07.2013

Der Bundesrat hat im Rahmen der Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften Benachteiligungen für land- und forstwirtschaftliche Transportmittel abgebaut.

Künftig sind auch bei lof-Zugmaschinen mit Anhängern Zuglängen von 18,75 Meter zulässig. © Werkbild
Mit der 48. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften (StVZO) hat der Bundesrat auch eine Reihe von Erleichterungen für die Land- und Forstwirtschaft beschlossen. Künftig sind auch bei lof-Zugmaschinen mit Anhängern Zuglängen von 18,75 Meter zulässig. Gegenüber den Gesamtlängen von entsprechenden LKW-Zügen sind die land- und forstwirtschaftlichen Transporte künftig nicht mehr benachteiligt. Bei Gleiskettenfahrzeugen wurde das zulässige Gesamtgewicht auf 32 Tonnen erhöht.
 
 

Bodenschonende Bereifung

Die 35. Ausnahmeverordnung zur StVZO, die den Einsatz bodenschonender Reifen in der Landwirtschaft ermöglicht, wird an den Stand der Technik angepasst. Die zulässige Breite von bis zu 3.00 Metern gilt jetzt auch für Gleiskettenfahrzeuge. Neu ist die Pflicht zum Mitführen und Tragen von Warnwesten ab dem 1. Juli 2014, auch bei land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen. Inkrafttreten werden die neuen Regelungen voraussichtlich am 1. August.
 
Damit würden langjährige Forderungen des landwirtschaftlichen Berufsstandes umgesetzt und Benachteiligungen zu Lasten der Land- und Forstwirtschaft abgebaut, erklärte der Deutsche Bauernverband.
 

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