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Neuheiten 2014: Neue Maschinen von Fendt

© Hermann Krauß/agrarheute
von , am
22.11.2014

Einen Meilenstein präsentierte Fendt dieses Jahr - den Großtraktor 1000 Vario. 2014 standen noch weitere Neuheiten auf dem Fendt-Programm. Wir geben einen Überblick über die Innovationen bei Traktoren, Mähdreschern und Feldhäckslern des Herstellers in 2014.

Sorgten für Aufsehen: Die neuen Modelle der 1.000er Serie. © Hermann Krauß/agrarheute
Er ist der größte Schlepper, den Fendt je gebaut hat - der 1000 Vario. Diese komplett neue Baureihe der Standard-Großtraktoren ist mit bis zu 500 PS für den Weltmarkt ausgelegt. Mit einer 60 Zoll Spurweite ist der Vario 1000 für ausgewiesene Row-Crop Märkte, wie Nordamerika oder Australien gedacht. Den Heckkraftheber gibt es wahlweise auch in der amerikanischen Ausführung mit Quick-Hitch Rahmen oder Schwenkzugpendel.
 
 
Ebenso ist der neue Großtraktor auch in der Version ohne Heckkraftheber als reiner Zugschlepper oder optional mit Rückfahreinrichtung erhältlich. Für den Handel ist der neue Fendt Großtraktor im vierten Quartal 2015 erhältlich.

Fendt überarbeitet Vario 700

Den gefragten 700 Vario hat Fendt2014 überarbeitet. Der Schlepper arbeitet nun dank einer neuen vierfach 1.000 E-Zapfwelle effizienter und Diesel sparender. Außerdem hat Fendt die 700er-Reihe komplett auf das Zweikreisbremssystem umgestellt. Das heißt, es gibt nur noch ein Bremspedal. Analog zu den Großtraktoren 800 und 900 Vario gibt es die Abgasrückführung nun auch im 700er. Damit erfüllt die neue Baureihe der Fendt 700 Vario die europäische Abgasnorm Stufe 4/Tier 4 Final.

Neue Modelle der Baureihe Fendt Vario 300

2014 hat Fendt neue Modellvarianten der Baureihe Vario 300 auf den Markt gebracht. Im Inneren der Allround-Trecker sitzt ein 4,4 Liter, Vierzylinder AGCO-Power-Motor mit Common-Rail-Hochdruckeinspritzsystem und elektrisch gesteuertem Wastegate-Turbolader. Der Motor erreicht laut Hersteller einen Drehmomentanstieg von 42 bis 45 Prozent, ohne viel Diesel zu verbrauchen. Ein neues Bedienkonzept der 300er Baureihe biete alle Möglichkeiten der Schlepper- und Gerätesteuerung für das Vorgewendemanagement.
  • Fendt-Feldtag: Vom 1.000er über die neuen 300er zum Katana 85 (1. September) ...

Neue Mähdrescherserien C und L

Bei den Mähdreschern hat Fendt die C-Serie erweitert und mit zusätzlichen Technologien ausgestattet. Mit dem Spurführungssystem VarioGuide und dem sechsreihigen Strohhäcksler will die Firma neue Maßstäbe im Premiumsegment der oberen Mittelklasse setzen. Neu steht das voll in das Terminal integrierte Spurführungssystem VarioGuide zur Verfügung. Durch die Verringerung unnötiger Überfahrten und die Optimierung der Feldeinteilung wird die Druschleistung weiter erhöht, so Fendt.

Fendt Katana 65 und Katana 85

2012 hatte Fendt seinen Feldhäcksler Katana 65 in den Markt eingeführt, mittlerweile liegt die Maschine bei rund acht Prozent Martkanteil in Deutschland. 2014 gab es einige Updates. Der Katana 65 ist im Vergleich zum Vorgängermodell mit einem kürzeren Auswurfbogen ausgestattet, wodurch sich der Abstand zum Abfahrfahrzeug verringert und er sich damit nach Unternehmensangaben besser für die Grünlandernte eignet. Durch den zweiten Scheinwerfer am Turm sei außerdem nun auch nachts ein problemloseres Arbeiten mit guten Sichtverhältnissen möglich.
Der große Bruder des Feldhäckslers Katana 65 ist 850 PS stark. Wie Fendt erklärt, ist der Katana 85 mit der größten derzeit am Markt erhältlichen Häckseltrommel ausgestattet. Ihr Durchmesser beträgt 720 Millimeter. Wie bei dem "Kleinen" hält Fendt am V-Cracker-Prinzip fest. Einzelne V-förmig ineinander greifende Scheiben laufen auf zwei gleichlaufenden Walzen, damit verdoppelt sich die Cracker-Spaltlänge. Was nicht zuletzt besseres Häckselgut und eine verbesserte Futterqualität mit sich bringt.

Fendt zeigt Neuheiten in Wadenbrunn

 
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