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Pöttinger erweitert Zetter-Palette

von , am
05.12.2012

Der österreichische Landtmaschinenhersteller Pöttinger erweitert mit dem HIT 12.14T seine Zetter-Palette. Mit 12 Kreisel und 12,70 Arbeitsbreite steigerte Pöttinger die Leistungsdimension des Mähaufbereiters.

Der neue Mähaufbereiter HIT 12.14T von Pöttinger hat 12 Kreiseln und 12,70 Meter Arbeitsbreite. © Werkbild
Wie schon beim kleineren Bruder, dem gezogenen 10-Kreiselzetter HIT 10.11 T, stehe Bodenanpassung, geringste Futterverschmutzung, perfekte Streuqualität und hoher Bedienkomfort im Vordergrund der Produktentwicklung. Das Fahrwerk bleibe wie beim HIT 10.11 T sowohl bei der Arbeit am Vorgewende als auch beim Transport am Boden. Im Gegensatz zu anderen Zetterkonzepten habe das mehrere Vorteile, so der Hersteller: erstens komme während des Zettens kein zusätzliches Gewicht durch ein hochgeklapptes Fahrwerk auf den Zetter, wodurch eine gleichmäßige Arbeitshöhe der Zinken garantiert sei. Das soll für eine optimale Futterqualität und Langlebigkeit der Maschine sorgen. Zweitens ermögliche das Fahrwerk des HIT 12.14 T eine Vorgewendeposition.
 

Fokus auf Bodenanpassung

Auf Wunsch ist ein Unterlenkeranbau erhältlich, welcher für zusätzliche Wendigkeit sorgen soll. Mit dem Unterlenkeranbau folge der HIT 12.14 T spurttreu dem Traktor. Durch die Laufruhe und den optimierten Klappmechanismus für kompakten Transport seien hohe Transportgeschwindigkeiten möglich. Der seitliche Unterfahrschutz klappt automatisch hoch und sollen so andere Verkehrsteilnehmer schützen.
 
Besonderes Augenmerk legte Pöttinger bei der Bodenanpassung. Die beiden Räder des Fahrwerkes dienen zeitgleich als "überdimensionale" Tasträder. Mit diesen beiden großen Rädern soll der Zetter perfekt über Bodenunebenheiten geführt werden. Dabei spiele die Deichselposition keine Rolle, egal ob sich der Zetter in einer Mulde oder auf einer Kuppe befindet. Jeder Kreisel wird über ein Rahmengelenk geführt, wodurch sich jeder Kreisel optimal dem Gelände anpassen kann und damit sauberes Futter garantiert. In der Vorgewendeposition werden die Kreisel durch einen Zylinder fixiert, so dass sie sicher im Vorgewende stabilisiert werden.
 

Hydraulische Kreiselaushebung

Im neuen HIT 12.14 T sei laut Hersteller ebenfalls die "Liftmatic plus"-Aushebung der Kreisel in die Vorgewendeposition verbaut: Über einen Doppelzylinder werden die Kreisel zuerst über eine Kulisse in eine waagrechte Position gebracht und anschließend hochgehoben. Diese hydraulische Steuerung der Aushebung verhindere Einstechen oder Kratzen der Zinken am Boden. Damit werde die Futterverschmutzung vermindert und die Arbeitsqualität erhöht. Ebenso reduziere die Liftmatic plus die Zinkenbelastung und den Leistungsbedarf. Die Vorgewendeaushebung ermögliche eine große Bodenfreiheit, die den Zetter besser manövrierfähig macht. Die Arbeitshöhe lässt sich über eine Kurbel stufenlos einstellen.
 
Auch bei den Kreiseleinheiten und –auslegern hat Pöttinger die Technik des HIT 10.11 T übernommen. Für zusätzliche Stabilität sorge die komplette Neukonzeption des Schutzes, der nun ein tragendes Element der Maschine ist. Dauergeschmierte Einfach- oder Doppelgelenke übertragen die Antriebsleistung spielfrei. Für die Außenkreisel ermögliche eine Powerkupplung das Einschwenken um 180 Grad. Zum Grenzzetten können zwei Kreisel auf der rechten Maschinenseite hydraulisch nach hinten geschwenkt werden.
 

Neuer Kreiselteller verbaut

Auch bei dieser Maschine ist das Herzstück der innovative DynaTech-Kreisel. Diese Kreiselgeometrie biete laut Hersteller eine Reihe von Vorteilen: Das Futter könne bei dieser Form nicht hängen bleiben und die Arme nicht wickeln oder verschmutzen. Das Futter werde wesentlich schonender aufgenommen und zwischen den Armen weniger zerschlagen, wodurch kaum Bröckelverluste entstehen. Diese schonende Aufnahme sei durch die nachlaufenden Arme bedingt, welche den Zinken "ziehen".
 
Neu entwickelt wurden die Kreiselteller: Die Zinkenträger liegen exakt auf dem Kreiselteller auf und sind zusätzlich mit der Nabe verschraubt. Noch höhere Stabilität bei gleich bleibendem Gewicht, garantiert Pöttinger. Der Streuwinkel lässt sich bei jedem Kreisel werkzeuglos in drei Stufen einstellen. Alle Kreisel sind mit der Bereifung 16 x 6,5-8 ausgestattet, welche dank neuer Radbügel noch besser vor Verschmutzung geschützt sind.
 

Hofreport: Heuernte auf dem Betrieb Zirngibl

 
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