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Praktikertest

Praktikerstimme: So eignet sich der Argo Avenger in der Landwirtschaft

von , am
06.10.2017

ATVs, Quads und Side-by-Side sind beliebt in der Landwirtschaft. Ein seltenes Exemplar ist der Argo 8x8 Avenger. Ein agrarheute-Leser fällt ein Urteil.

Argo 8x8 Avenger
© Christoph Ziems

Der Argo 8x8 Avenger ist ein amphibischer Geländewagen mit 8-Rad-Antrieb, 30 PS und maximaler Zuladung von 522 kg (auf dem Wasser 454 kg). Die Zuglast beträgt 816 kg.

agrarheute-Leser Christoph Ziems hat drei Stück davon bei sich auf dem betrieb. Er zieht ein Fazit über die Tops und Flops des ATV.

Top am Argo Avenger

"Auf jeden Fall ist der Argo Avenger extrem geländegängig. Es gibt so gesehen keinen Einsatzbereich, den er nicht bewältigt, egal ob zu Land oder Wasser. Außerdem ist er sehr einfach gebaut und gut zugänglich. Das macht ihn sehr wartungsfreundlich. Ursprünglich wurde er eingesetzt als Transport und Kommunalfahrzeug, dementsprechend gibt es eine große Auswahl an Anbaugeräten und Zubehör."

Flop am Argo Avenger

Der Anschaffungspreis ist mit 13.000 Euro aufwärts recht hoch, wenn man ihn mit dem John Deere Gator vergleicht. Und da der Argo Avenger in Kanada produziert wird, hat man eine längere Wartezeit beim Kauf wegen der Containerverschiffung.

Quads und ATV in der Landwirtschaft: Aktuelle Modelle in der Übersicht

Adly-Quad
Vielleicht nicht jedem geläufig: Adly baut Quads nach hohem Qualitätsstandard und punktet regelmäßig in Tests. © Werkbild
Kawasaki-Quad
Drei Modelle von 270 bis 750 Kubik sind von Kawasaki zu haben. © Werkbild
Polaris-Quad
Als einziger Hersteller bietet Polaris mit dem Sportsman 6x6 ein Quad mit drei angetriebenen Achsen und somit reichlich Traktion an. Vierrad-Quads gibt es bis 1.000 Kubik. © Werkbild
Yamaha Quad
Die Grizzly-Baureihe ist bereits seit vielen Jahren ein Begriff in der Szene. Vier Modelle mit maximal 700 Kubik kann Yamaha anbieten und alle können als LoF zugelassen werden. © Werkbild
CF Moto Quad
Der chinesische Hersteller CF Moto bietet sechs Modelle an und liefert für jedes Quad auf Wunsch umfangreiches Zubehör für unterschiedliche Einsätze. © Werkbild
Goes-Quad
Die Franzosen von Goes zählen eher zu den unbekannten Herstellern, bieten aber mit knapp 50 Händlern deutschlandweit ein gutes Servicenetz und solide Produkte. © Werkbild
Arctic Cat ATV
Weiter geht es mit den ATV. Im Gegensatz zum Quad mit durchgängiger Sitzbank und Motorradlenker haben sie zwei oder mehr Sitze und Überrollbügel oder ein Dach. Bei diesem ATV von Arctic Cat kann mit wenigen Handgriffen die kippbare 2-in-1 Transportbox des Prowler 700 mit einer Ladekapazität von 454 kg von der Pritsche zum Flachbett umgebaut werden. © Werkbild
John Deere ATV
Das XUV825i von John Deere ist mit seinem 50-PS-Benzinmotor der kräftigste Gator mit Hirsch-Symbol auf der Haube. © Werkbild
BRP can-am ATV
Bombardier Recreational Products (BRP) bietet unter der Marke can-am ATV- und UTV-Fahrzeuge wie hier den Defender an. Der Defender ist mit drei oder sechs Sitzplätzen erhältlich. © Werkbild
Kubota ATV
Besonderheit der größeren Kubota-Modelle ist der lastabhängig geregelte hydrostatische Antrieb. Der RTV X900 mit 21-PS-Dieselmotor hat auch ein Selbstsperrdifferenzial an der Vorderachse. © Werkbild
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