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Praktische Neuerungen bei Heckmähwerken

von , am
16.02.2012

Das Anbringen des Heckmähwerks an den Traktor war bisher meist aufwendig und beschwerlich. Die neuen Mähwerkmodelle des Landtechnikhersteller Pöttinger versprechen eine leichtere Handhabung.

Der österreichische Landtechnikhersteller Pöttinger bringt neue Heckmähwerke auf den Markt, deren Anbau mit Hilfe von Hydraulik deutlich vereinfacht sein soll. Die hydraulische Unterlenkerwippe ermöglicht laut Hersteller eine einfachere Handhabung - unabhängig von der Geometrie des Traktorhubwerks. 
 
Die Hubwerksstreben müssen nicht mehr verstellt werden, die Anpassung der neuen Heckmähwerke NOVACAT 402 und 442 an das Traktorhubwerk erfolgt hydraulisch vom Traktorsitz aus. Mit dieser hydraulischen Unterlenkerwippe lässt sich der Anbaubock immer in die richtige, waagrechte Position bringen.  Durch die waagrechte Position des Hubwerks kann die richtige Entlastung des Mähwerks garantiert werden.

Bequemes Justieren vom Traktorsitz aus

Für den Transport kann die Mäheinheit so weit angehoben werden, dass maximale Bodenfreiheit zur Verfügung steht. Dafür wird das Mähwerk um 90 Grad nach hinten geschwenkt. Das Schwenken der Mäheinheit erfolgt über einen doppelt wirkenden Zylinder  vom Traktorsitz aus.
Der doppelt wirkende Zylinder der Rückschwenkung dient zugleich auch als Anfahrsicherung. Stößt das Mähwerk auf ein Hindernis, weicht es nach hinten zurück.
 
Während des Mähens werden die NOVOCAT 402 und 442 mittels eines Steuergerätes in die Vorgewendeposition gebracht. Die spezielle Aushebung sorgt für eine hohe Bodenfreiheit im Vorgewende. Ein kleiner Zusatzzylinder fixiert die Mäheinheit in der Vorgewende-, wie  in der Transportposition und verhindert so ein Durchpendeln der Mäheinheit. Auch bei hohen Geschwindigkeiten schont die stabile Fixierung der Mäheinheit den gesamten Mährahmen und verhindert unnötige Stöße auf das gesamte Mähwerk.

Exakte Anpassung und einfache Wartung

Die neuen NOVACAT-Mähwerke lassen sich ebenfalls hydraulisch entlasten. Mit den Doppelzylindern lässt sich die Entlastung genau einstellen. Am Mähwerksrahmen ist ein Manometer angebracht auf dem sich der Entlastungsdruck ablesen lässt.
 
Um eine optimale Ausnutzung der Mähwerksarbeitsbreite zu garantieren, ist es bei den beiden Heckmähwerken möglich, die Mäheinheit an zwei verschiedenen Positionen des Auslegers zu montieren. Je nach Arbeitsbreite des Frontmähwerks lässt sich die Überlappung optimal anpassen.  Auch Wartungsfreundlichkeit soll gewährleistet sein: die Mähbalken sind leicht zugänglich und die Klingen lassen sich leicht austauschen.
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