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Sensor- und Überwachungstechnik von Continental

© Mühlhausen/landpixel
von , am
26.10.2013

Beim Namen Continental denkt man automatisch an Reifen, doch das Unternehmen hat noch mehr zu bieten. Im Bereich Landtechnik will das Unternehmen mit Sensor- und Überwachungstechnik noch wachsen.

Kameras vermitteln eine Rundumsicht des Fahrzeugs. © Werkbild
Continental gehört mit einem Umsatz von 32,7 Milliarden Euro im Jahr 2012 zu den führenden Automobilzulieferern weltweit. Als Anbieter von Bremssystemen, Systemen und Komponenten für Antriebe und Fahrwerk, Instrumentierung, Infotainment-Lösungen, Fahrzeugelektronik, Reifen und technischen Elastomerprodukten möchte der Konzern zu mehr Fahrsicherheit beitragen. Vor allem im Bereich der Land- und Baumaschinentechnik hat sich das Unternehmen vorgenommen, noch stärker zu wachsen, schließlich ist es mit der Marke VDO schon lange in dieser Branche verwurzelt. Denn VDO steht traditionell für Instrumente zur Fahrzeugüberwachung beziehungsweise Fahrerinformation. 

Vielseitiges Display

Zu den aktuellen Innovationen gehört das Full Programmable Cluster (FPC), ein hochauflösendes Farbdisplay. "Mit dem Full Programmable Cluster haben wir eine Produktlösung geschaffen, die unseren Kunden im landwirtschaftlichen Bereich flexible Lösungen bietet und auf ihre Bedürfnisse individuell anwendbar ist", erklärt Dr. Michael Ruf, Leiter der Business Unit Commercial Vehicles & Aftermarket bei Continental. "Das vollautomatische Cluster erfüllt die Funktion einer Mensch-Maschine-Schnittstelle. Die Bediener können so den Arbeitsprozess überwachen, Informationen beispielsweise zum Fahrer, dem Fahrzeug und Arbeitsbedingungen abfragen und bei Bedarf in den Ablauf eingreifen."
 
Das Cluster präsentiert die Informationen in Form von Widgets (kleinen Anzeigen), Texten, 2D- und 3D-Grafiken, Animationen und Videos. Es ist auch möglich, die angezeigten Information gemäß dem Kontext zu priorisieren. Für die Darstellung sorgt ein zwölf Zoll großer Farbbildschirm, der wahlweise in einer HD-Auflösung oder im 8:3-Format erhältlich ist. Zudem sind Schnittstellen für CAN, LVDS, Audio, Ethernet, USB und IO möglich, um Informationen von anderen Komponenten des Fahrzeugs anzuzeigen.

Rundumsicht durch Kamera

Ein anderes innovatives Feld von Continental sind Kamerasysteme. Sie sind in vielen Fahrzeugen bereits Standard, doch meist liefern sie nur ein zweidimensionales Bild vom Gelände hinter dem Fahrzeug. Für den Land- und Baumaschinenbereich hat Continental jetzt ein System entwickelt, das eine dreidimensionale Darstellung der Fahrzeugumgebung ermöglicht.
 
Die Rundum-Kameraüberwachung ProViu 360 liefert dem Fahrer eine komplette Außenansicht seines Fahrzeugs in die Kabine. Dadurch wird Rangieren risikofreier, der tote Winkel verliert seinen Schrecken und andere Verkehrsteilnehmer oder Hindernisse werden erkannt. Herzstück des 360-Grad-Kamera-Systems ProViu sind mehrere, außen am Fahrzeug angebrachte digitale Mikro-Kameras, die mit einer Super-Weitwinkeloptik von mehr als 180 Grad und hoher Auflösung die Flanken, das Heck und die Front von Landmaschinen, Baufahrzeugen oder Lastwagen in Echtzeit erfassen können.
 

Sicher Arbeiten

Continental liefert für Landmaschinen und Baufahrzeuge noch weitere Komponenten und Systeme. Dazu gehören Sensoren für Geschwindigkeit, Druck, Temperatur, Stickoxide (NOx) und die Tankfüllstandsmessung sowie Radios und Fahrpedale. "Mit Hilfe unserer Sensoren ist es beispielsweise möglich, Baufahrzeuge an steilen Hängen vor dem Umkippen zu bewahren oder die Schaufel eines Radladers in einer bestimmten Lage zu fixieren, auch wenn das Fahrzeug auf unebenem Untergrund oder durch Gräben fährt", sagt Dr. Michael Ruf.  
 
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