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Techniktest

Im Test: Lastkraft-Pick-up von Isuzu

Dieser Artikel ist zuerst in der DLZ erschienen.

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© Markus Pahlke/dlz
von , am
10.05.2016

Die Redakteure der dlz haben den Isuzu D-Max im Einsatz getestet. Einen Anhänger, beladen mit Jungrindern oder Kälbern, merkten die Redakteure während der Fahrt nicht. Hier kommt das Testergebnis.

Für das Finanzamt ist relevant, ob die Ladefläche größer ist als die Bodenfläche unter der Kabine. Bei einem Zweisitzer dürfte das kein Problem sein. Das Testfahrzeug der dlz-Redakteure verfügte jedoch über eine Doppelkabine und da empfiehlt es sich, zumindest im Vorfeld beim Zulassungsamt nachzufragen, ob der günstigere Lkw-Status behördlich erteilt wird.

Schneller Überblick

  • Beim D-Max kann man eine Motorvariante, zwei Getriebearten, drei Kabinenformen und drei Ausstattungsvarianten wählen.
  • Mit einer zulässigen Anhängelast von 3,5 t ist das Fahrzeug eine ideale Zugkraftmaschine.
  • Den Normverbrauch konnten wir während der gesamten Testphase nicht erreichen.
  • Der Isuzu D-Max kostet in der Grundversion knapp 22.000 Euro.

Technische Daten

Hubraum (cm3)

2.499

Leistung (kW)

120

Schadstoffklasse

Euro 5

Höchstgeschwindigkeit (km/h)

178

Leergewicht (kg)

2.046

zulässige Gesamtgewicht (kg)

3.000

maximale Anhängelast (kg)

3.500

Länge Fahrzeug (m)

5,30

Breite Fahrzeug (m)

1,86

Höhe Fahrzeug (m)

1,79

Länge Laderaum (m)

1,53

Breite Laderaum (m)

1,10–1,51

Höhe Laderaum (m)

0,45

Ladekante (m)

0,79

Einstiegspreis (€ inkl. MwSt.)

21.800

Preis Testwagen (€ inkl. MwSt.)

36.55

 

Soviel kostet der Japaner

Der Japaner kostet in der Grundausstattung als Zweisitzer 21.800 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Dafür bekommt man ein Fahrzeug inklusive Zentralverriegelung, Leuchtweitenregulierung, getönter Verglasung, Servolenkung, elektrischen Fensterhebern und einer 12-V-Steckdose im Handschuhfach.  Die Premiumversion liegt bei 36.550 Euro, ebenfalls mit Steuer. Dafür gibt es viele zusätzliche Extras wie elektrisch verstell-, anklapp- und beheizbare Außenspiegel, Ledersitze oder Klimaautomatik. Wer sein Fahrzeug in Metalliclackierung haben will, muss noch einmal 500 Euro drauflegen. Isuzu gibt auf alle Modelle drei Jahre Neuwagengarantie bis 100.000 km.

Gut zu wissen

Pluspunkte

  • Robuster 2,5-l-Bi-Turbo
  • Gute Zugeigenschaften
  • Für Langstrecken geeignet
  • Rückfahrkamera mittig
  • Günstiger Einstiegspreis

Minuspunkte

  • Nur eine Motorvariante möglich
  • Relativ hoher Verbrauch
  • Hardtop unpraktisch

In der Aprilausgabe des dlz agrarmagazins können Sie den kompletten Beitrag lesen.

 

 

Isuzu D-Max: Robuster und preiswerter Pick-up

Mit einer Gesamtlänge von 5,30 Metern und einem Eigengewicht von über zwei Tonnen ist der Isuzu eine beeindruckende Erscheinung. Der Japaner kostet in der Grundausstattung als Zweisitzer 21.800 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Dafür bekommt man ein Fahrzeug inklusive Zentralverriegelung, Leuchtweitenregulierung, getönter Verglasung, Servolenkung, elektrischen Fensterhebern und einer 12-V-Steckdose im Handschuhfach. © Markus Pahlke/dlz
Der 2,5-l-Biturbo-Dieselmotor mit 163 PS nagelt ordentlich, bringt aber auch Leistung auf die Straße. Er steckt in der gesamten D-Max-Reihe und erfüllt laut Hersteller die Euro-5b-Abgasnorm.  Die Modellauswahl ist übersichtlich: ein Motor, zwei Getriebevarianten, drei Kabinenformen und drei Ausstattungsvarianten. Das Testfahrzeug war mit Fünfstufenautomatik und Doppelkabine als Premiumversion ausgestattet. © Markus Pahlke/dlz
Die dlz-Redakteure hätten gerne ein Gewicht auf die Hinterachse gepackt. Das tut den meisten Pick-ups gut, da hier meist zu wenig aufliegt und das Fahrzeug mit Zuladung bessere Fahreigenschaften bekommt. Unser Testfahrzeug war jedoch mit einem Hardtop ausgestattet. Die feine Auskleidung ließ keine adäquate Zuladung zu. Die Hardtoplösung schafft zusätzlichen trockenen Stauraum. In der Landwirtschaft nutzt er wenig. © Markus Pahlke/dlz
Ein Drehrad in der Mittelkonsole dient zum Einstellen des Zuschalt-Allrads. Da ausreichend Leistung vorgehalten wird und eine hohe Anhängelast möglich ist, präsentiert sich der Japaner als echte Zugmaschine. Unterstützt wird dies durch den Zuschalt-Allrad mit Geländereduktionsgetriebe. Bergab geht es mit der Motorbremse. © Markus Pahlke/dlz
Einen Anhänger, beladen mit Jungrindern oder Kälbern, merkten die Redakteure während der Fahrt gar nicht. Die 2,5-l-Maschine bewegte das Gewicht mühelos. 3,5 t darf der D-Max ziehen. © Markus Pahlke/dlz
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