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Dauertest

agrarheute-Test: John Deere 6230 R mit Fahrhebel

John Deere 6230 R-Pflug
am Freitag, 12.07.2019 - 10:08

Äußerlich überrascht der neue John Deere 6230R nicht, doch das kompakte Kraftpaket hat es in sich: Mit dem neuen CommandPRO-Bedienhebel und Verbesserungen bei Technik und Bedienung nennt John Deere ihn „leicht, stark und intelligent“. Hier unser Eindruck nach 600 Stunden.

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John Deere hat seine Baureihe 6R um zwei größere Modelle erweitert (230 und 250 PS). Angetrieben wird der Mannheimer Allrounder 6230 R von einem 6,8-l-Sechszylindermotor von John Deere (PowerTech PSS) mit 230 PS Nennleistung. Dank IPM (Intelligent Power Management) kann man daraus bis zu 279 PS Maximalleistung generieren. Eine konstante Leistung lässt sich im Bereich zwischen 1.600 und 2.100 U/min abrufen.

Mit stufenlosem ZF-Getriebe

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Wer sich für den 6230R entscheidet, entscheidet sich automatisch für das ­AutoPowr-Getriebe Eccom 2.9 von ZF. Die beiden größten Modelle der Baureihe lassen ausschließlich stufenlos ordern. Das Getriebe ist für mehr Eingangsleistung ausgelegt und größer dimensioniert und verlängert den Radstand um 10 cm. Je nach Wunsch reicht der Geschwindigkeitsbereich von 0,05 bis 40 oder 50 km/h. Für 40 km/h reichen 1.305 U/min, bei 50 km/h Endgeschwindigkeit reduzierte 1.630 Motortouren.
Anders als bei der Konkurrenz aus dem Allgäu hat der 6230R nur eine Fahrstufe – ein Umschalten zwischen Acker- und Straßenbetrieb gibt es nicht. Unsere Fahrer empfanden das besonders beim schweren Transport mit ständigem Wechsel zwischen Acker- und Straßenfahrt als sehr angenehm.

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Doch jetzt zum Filetstück des neuen Schleppers – dem CommandPRO-Bedienhebel: Er liegt sofort gut in der Hand und die Bedienung lässt sich schnell erlernen. Von Grund auf wurde das Rad nicht neu erfunden. Wer nach vorne drückt, beschleunigt; nach hinten wird verzögert. Die Anpassung des Beschleunigungsverhaltens erfolgt mittels Druckknopf auf dem CommandPRO in drei Stufen. Drückt man den Hebel nach rechts, aktiviert der Pilot einen der beiden Tempomaten.
Wird der Joystick ganz nach vorne durchgedrückt, beschleunigt der grüne Hirsch automatisch auf die eingestellte Maximalgeschwindigkeit. Diese Funktion lässt sich praktisch als dritter Tempomat nutzen. Zieht man den Hebel ganz nach hinten, geht der 6230R in den aktiven Stillstandmodus. Der Schlepper verzögert dann von allein so lang, bis er steht (aktiver Stillstand).

         Den ausführlichenTestbericht lesen Sie in der Juli-Ausgabe von agrarheute.

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