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Beleuchtung

Arbeitsscheinwerfer im Test: Das leisten nachgerüstete LEDs

Nachgerüstete Arbeitsscheinwerfer
Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin
am
02.02.2017

LED-Arbeitsscheinwerfer erfreuen sich großer Beliebtheit. Vorteile sind helleres und angenehmeres Licht. Dank geringer Stromaufnahme eignen sich LEDs besonders gut zum Nachrüsten. Die dlz-Redakteure haben es getestet.

Wer bei Nacht arbeitet, braucht gute Scheinwerfer. LEDs haben mittlerweile den helleren Xenon-Lichtern den Rang abgelaufen. Sie sind sehr hell und werden mit verschiedenen Lichtleistungen und Lichtfarben angeboten. Gerade für ältere Maschinen sind LEDs die erste Wahl beim Nachrüsten. Die Redakteure des dlz agrarmagazins haben es getestet und Hella Q90 Compact Scheinwerfer nachgerüstet.

Technische Daten Hella Q90 Compact

  • Ausleuchtung: Nahfeld oder weitreichend
  • Nennspannung: 9 bis 33 V
  • Lichtquelle: LED
  • Leistungsaufnahme: 25 W
  • Lichtleistung: 1.200 lm
  • Farbtemperatur: 6.500 °K
  • Gehäuse: wärmeleitender Kunststoff
  • Lichtaustrittsfläche: 90 mm x 90 mm
  • Listenpreis: 79 Euro ohne Mwst.

Vorteile der LEDs

  • Es lässt sich das komplette Spektrum von warmweiß bis tageslichtweiß abdecken. Bei landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen ist primär die tageslichtähnliche Lichtfarbe von Bedeutung, da sie zu einer deutlich besseren Ausleuchtung des Arbeitsbereichs führt.
  • LEDs haben eine geringe Stromaufnahme. Die getesteten Hella Scheinwerfer haben nur 0,9 A aufgenommen. Das entspricht bei 12 Volt einer Leistungsaufnahme von knapp 11 Watt. Durch den geringen Stromverbrauch lassen sich auch mehrere Scheinwerfer nachrüsten, ohne dass die Lichtmaschine in die Knie geht.

Nachrüsten von LEDs

  • Bei den Scheinwerfern müssen Sie sich entscheiden, ob Sie den Nahbereich beleuchten wollen oder lieber das weiter entfernte Sichtfeld. Es können natürlich auch zwei Scheinwerfer kombiniert werden, um beide Bereiche auszuleuchten.
  • Die dlz-Redakteure haben im Test bestehende Scheinwerfer an einem Traktor gegen die LED-Leuchten ausgetauscht. Das geht relativ einfach, da keine Schalter, Kabel oder Relais verlegt werden müssen. Meist sind die Scheinwerfer mit Steckern mit dem Kabelbaum des Schleppers verbunden.
  • Beim Test-Traktor wurden verschiedene Stecker verbaut. Sie können im Zubehörhandel oder in der Werkstatt besorgt werden. Oder Sie schneiden die Stecker ab und verlöten die Kabel. Sie können auch Quetschverbinder verwenden. Am besten welche, die sich verschweißen lassen.
  • Der Umbau auf vier Scheinwerfer dauerte knapp 2 Stunden.
  • Benötigtes Werkzeug ist lediglich ein Lötkolben oder eine Quetschverbindungszange und eine Heißluftpistole.

LED-Arbeitsscheinwerfer nachrüsten: So geht's

Wechsel der Arbeitsscheinwerfer
Arbeitsscheinwerfer zum Nachrüsten
Austausch der Arbeitsscheinwerfer
Löten der Kabel
Löten der Kabel
Löten der Kabel
Löten der Kabel
Quetschen der Kabel
Quetschen der Kabel
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