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Gebrauchttraktoren

Auf was es beim gebrauchten Maxxum 5100 zu achten gilt

Dieser Artikel ist zuerst in der traction erschienen.

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Meyer (traction)
am
28.01.2016

Gebrauchttraktoren der Serie Maxxum 5100 sind auch heute noch in guter Stückzahl auf dem Markt anzutreffen. Auf was es bei der Anschaffung eines Gebrauchten zu achten gilt, erklärt die traction.

Der Anfang der 1990er-Jahre eingeführte Maxxum von Case IH gilt als robustes Arbeitstier ohne viel Schnickschnack. Seine wenigen Schwächen fallen heute kaum noch ins Gewicht; umso mehr schätzen viele seine Einfachheit. Die Redakteure der traction widmen sich der Maschine in der Ausgabe 06/2015. Hier lesen Sie eine Zusammenfassung der Empfehlungen.

Viele Exemplare der Serie Maxxum 5100 aus den 90ern haben schon fünfstellige Zählerstände vorzuweisen und wurden nicht geschont. Dank ihrer Handlichkeit und einfachen Bedienung saßen bei vielen Exemplaren auch häufig weniger sachkundige Erntehelfer oder Saisonkräfte am Steuer. Daher kann man nach Maschinen in erstklassigem Pflegezustand schon mal etwas länger suchen.

traction-Check: Gebrauchter Maxxum 5100

Getriebe: Wenn während einer langen Probefahrt (am besten nicht nur unbeladen auf der Straße, sondern mit Last) die orange Getriebeleuchte blinkt, kann ein Tritt auf die Kupplung schon genug Beruhigung für die Elektronik sein. Für eine endgültige Lösung muss aber mit dem Tausch eines Druckschalters am Getriebe gerechnet werden. Die Lamellen der Lastschaltstufen dürfen auf keinen Fall durchrutschen.

Ausstattung: Aufpassen, 40-km/h-Varianten waren in den frühen 90ern noch nicht Serie; 30-km/h-Getriebe wurden aber nicht mehr sehr häufig geordert und sind heute nur selten im Markt. Ebenso ist die Klimaanlage häufig zu finden, auch wenn sie nicht serienmäßig mitgeliefert wurde. Trotzdem dran denken, dass es auch Modelle ohne geben kann!

Varianten: Die gebrauchten Maxxums im Markt wurden selten geschont. Sie wurden Anfang der 90er-Jahre als Zugtiere angeschafft und müssen nun einem leistungsstärkeren Schlepper weichen. Daher empfiehlt es sich, nach den letzten Pro-Varianten zu suchen. Mindestens aber sollte „Plus“ (Wendeschaltung mit Neutralstellung) auf der Haube stehen. Die Maxxtrac-Typen sind dabei keine eigene Klasse, sondern nur besser ausgestattet. Auch sie sollten also Pro oder Plus heißen. Wer einen 5130 kaufen will, sollte nach Baujahren ab 1993 suchen.

Fazit der traction-Readktion

Die Serie 5100 Maxxum blieb von großen Kinderkrankheiten verschont und lief jahrelang nahezu problemlos. Daher sind Exemplare mit weniger als 7.000 Stunden selten zu finden; meist sind es deutlich mehr.

Schlepper der ersten Stunde mit fünfstelligen Zählerständen sind schon ab etwa 11.000 Euro zu haben. Wer weniger Stunden und die verbesserten Pro-Modelle, eventuell in Maxxtrac-Ausstattung möchte, muss mindestens 15.000 Euro zahlen. In dieser Leistungs- und Preisklasse sind auch Schlepper anderer Hersteller zu haben, der Maxxum gilt aber als einer der Zuverlässigsten seiner Epoche.

Den kompletten Bericht können Sie in der traction Ausgabe 06/2015 nachlesen.

 

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