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Landtechnik

Bei Brexit: CNH verlegt Traktorproduktion in Steyr-Werk

Schweizer Bauer/Eva Eckinger/agrarheute
am
20.06.2016

Im Falle eines EU-Austrittes der Briten wird die Land- und Baumaschinengruppe CNH ihre Traktorproduktion nach Österreich verlegen. Dies erklärte nun der Konzern-Chef.

Am Donnerstag ist es soweit. Die Briten stimmen ab, ob man in der EU bleiben wolle oder nicht. Aktuell zeichnet sich noch keine klare Richtung ab. Doch ein Austritt könnte folgen haben. Wie das Fachportal Schweizer Bauer berichtet, kündigte nun auch die Land- und Baumaschinengruppe CNH (Case New Holland) an, bei einem Brexit die Traktorenfertigung von England nach Österreich zu verlagern.

Produktion von jährlich 22.000 Traktoren

Der von der Fiat-Agnelli Familie kontrollierte Konzern produziert im britischen Basildon jährlich 22.000 Traktoren. Insgesamt werden im Werk rund 1000 Arbeitnehmer beschäftigt. Diesen drohe die Arbeitslosigkeit, sollte die Briten entscheiden, die EU zu verlassen, erklärte der Konzern-Chef von Fiat laut Schweizer Bauer.

Werk in Steyr soll Maschinenfertigung übernehmen

Die Traktoren sollen dann im Werk von Steyr produziert werden. Der Konzern würde damit den Ankündigungen mehrere Industriekonzerne, so zum Beispiel Ford, Land Rover, Nissan, Honda oder GM, folgen. Auch sie würden, wie "Der Standard" berichtet, mit einer Produktionsauslagerung aus Grossbritannien drohen, sollte es zum Brexit kommen.

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