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Case IH: Magnum 7120 vs. Magnum 340 EP

Dieser Artikel ist zuerst in der traction erschienen.

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Matthias Mumme, traction
am
27.05.2016

Die Redakteure des traction haben zwei Modelle von Magnum-Traktoren verglichen. Wer kann mehr: Der Magnum 7120 oder der Magnum 340 EP? Hier sind die Ergebnisse.

Vom Powershift-Zugtier zum stufenlosen High-Tech-Traktor mit Hybridfahrwerk: Das ist der legendäre Magnum von Case IH. 1987 wurde die Baureihe 7100 als Nachfolger der Standardschlepper International 50 der Öffentlichkeit präsentiert; 1988 dann startete die Serienproduktion. Es war der Beginn einer weltweiten Erfolgsgeschichte. Um zu entdecken, welche Entwicklung der Traktor genommen hat, haben die traction-Redakteure einen Magnum 7120 mit einem Magnum 340 EP verglichen.

Magnum 7120 vs. Magnum 340 EP: Das stellt 'traction' fest

  • Der Magnum 7100 war nach den Grundsätzen eines Standardschleppers entwickelt worden. Motor und Getriebe waren als tragendes Element zusammengeflanscht. Der Motor war hinter der Vorderachse angebracht. Später befand sich der Motor direkt über der Vorderachse.
  • Leistung: Der Magnum 7100 deckte mit zunächst vier, später fünf Modellen einen Bereich von 155 bis 246 PS bzw. 264 PS Maximalleistung ab. In Sachen Motor und Getriebe gab es bis heute viele Veränderungen. Die Leistung wurde auf mittlerweile über 400 PS gesteigert.
  • Motor: In den frühen Magnums setzte Case IH noch auf Cummins-Motoren, während heute Aggregate aus dem eigenen Haus, nämlich von Fiat Powertrain (FPT), zum Einsatz kommen.
  • Vergleich der Verbrauchswerte von 1988 und 2016: Dafür zogen sie Messdaten der Nebraska- Schleppertestlabors heran. Große Überraschung: Viel getan hat sich hier in 25 Jahren auf den ersten Blick nicht. Das liegt zum einen an den zahlreichen Nebenverbrauchern in den modernen Magnums, aber vor allem an den drastisch gesenkten Abgasemissionen. Dieses Konzept behielt man bei Case IH bis heute bei. 
  • Reifen: Die Magnum 7100 liefen serienmäßig mit 16.9 R30 vorne und 20.8 R42 hinten vom Band - zumindest für den deutschen Markt. Heute gibt es als Standard vorne 600/70 R30 und hinten 710/70 R42. Auf der Hinterachse sind bis zu 2,25 m Außendurchmesser möglich. Bis auf ein einfaches Diagnosesystem mit Digitalanzeigen im Cockpit, einem Allradmanagement und der elektronischen Hubwerksregelung besaßen die 7100er kaum Elektronik.

Die aktuelle Magnums: Das steckt drin

  • elektronisch gesteuerte Einspritzung,
  • SCR-Abgasreinigung,
  • variable Turboladergeometrie,
  • elektronisch freigeschalteter Boost,
  • elektrohydraulische Steuerkreise,
  • Load-Sensing- Hydraulik,
  • ISOBUS, Schaltautomatik, Grenzlastregelung,
  • Transportdrehzahl unter der Haut der aktuellen Magnums.

Alt gegen jung: Magnum 7120 vs. Magnum 340 EP von Case IH

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