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Traktor-Test

DLG-PowerMix: Case IH Luxxum 120 und der Steyr 4120 Multi im Test

Case IH Luxxum und Steyr 4120 Multi
© Werkbilder
von , am
22.12.2016

Die DLG hat die fast baugleichen Traktoren Case IH Luxxum 120 und Steyr 4120 Multi auf dem Prüfstand und im Feld getestet. Das sind die Verbrauchswerte.

In den beiden Traktoren von CNH Industrial, dem Luxxum 120 von Case IH und dem 4120 Multi von Steyr, arbeitet ein Vierzylinder-Motor von FPT (Fiat Power Train). Er bringt standardmäßig bei einer Motordrehzahl von 1.900 U/min eine Nennleistung von 86 kW. Das Semi Powershift-Getriebe von ZF hat 32x32 Gänge in vier Gruppen bei einer max. Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h.

Die beiden Traktoren stellte die DLG im PowerMix-Test auf den Zapfwellenprüfstand, testete sie im Feld und beim Transport. Die Achslasten betrugen dabei mit Ballast 2.490 kg vorne und 4.140 kg hinten. Der Reifendruck betrug bei der Feldarbeit 1,2 bar (vorne und hinten) und beim Transport 1,6 bar.

Messergebnisse vom Zapfwellen-Leistungsprüfstand bei Volllast (Standard)

Nenndrehzahl

  • Zapfwellenleistung 73,1 kW (114 PS)
  • Absoluter Kraftstoffverbrauch 19,2 kg/h
  • Spezifischer Kraftstoffverbrauch 263 g/kWh
  • Spezifischer AdBlue-Verbrauch 11,5 g/kWh

Maximalleistung

  • Motordrehzahl 1.900 U/min
  • Zapfwellenleistung 80,6 kW
  • Absoluter Kraftstoffverbrauch 19,1 kg/h
  • Spezifischer Kraftstoffverbrauch 236 g/kWh
  • Spezifischer AdBlue-Verbrauch 9,1 g/kWh

Maximales Drehmoment

  • Motordrehzahl 1.500 U/min
  • Zapfwellenleistung 72,4 kW (130 PS)
  • Absoluter Kraftstoffverbrauch 16,9 kg/h
  • Spezifischer Kraftstoffverbrauch 233 g/kWh
  • Spezifischer AdBlue-Verbrauch 11,6 g/kWh

Ergebnisse im DLG-PowerMix bei der Feldarbeit

Ergebnisse im DLG-PowerMix bei der Feldarbeit

  • Pflügen: 20,6 l/h mit 64 kW bei 1.843 U/min und 7,8 km/h
  • Grubbern: 20,7 l/h mit 61 kW bei 1.915 U/min und 9,1 km/h
  • Kreiseln: 18,6 l/h mit 65 kW bei 1.632 U/min und 5,4 km/h
  • Mähen: 19,3 l/h mit 64 kW bei 1.609 U/min und 14,1 km/h
  • Miststreuen: 17,7 l/h mit 54 kW bei 1.835 U/min und 7,1 km/h
  • Ballenpressen: 16,0 l/h mit 46 kW bei 1.843 U/min und 10,6 km/h

Ergebnisse im DLG-PowerMix beim Transport

  • mit Steigungsanteil: 20,9 l/h mit 34 kW bei 1.731 U/min und 32,0 km/h
  • in der Ebene bei 40 km/h: 9,9 l/h mit 7 kW bei 1.691 U/min und 40,4 km/h
  • im Leerlauf: 1,0 l/h bei 849 U/min

Die vollständigen Testergebnisse und mehr Details lesen Sie im DLG-PowerMix-Testbericht.

Mit Material von DLG

Case IH Luxxum: Erste Einsatzbilder des neuen Traktors

Die Luxxum-Baureihe umfasst drei Modelle mit 99, 107 und 117 PS Nennleistung und ist laut Case IH für mittlere Gemischt- und Ackerbaubetriebe konzipiert. Dementsprechend gibt es ab Werk auf Wunsch auch einen Frontlader von Stoll. © Andreas Holzhammer, dlz agrarmagazin
Dank des AdBlue-Tanks ist der Luxxum schon von weitem von seinem Vorgänger Farmall U pro zu unterscheiden. 14 l Harnstoff und 150 l Diesel sollen Case IH zufolge auch für lange Arbeitstage reichen. © Andreas Holzhammer, dlz agrarmagazin
Das Kühlerpaket ist zur Wartung und Reinigung leicht zugänglich. Dahinter sitzt der Dieseloxidationskatalysator, der zusammen mit dem aus den größeren Case IH Modellen bekannte Hi-eSCR-System und einer externen Abgasrückführung die Abgasnachbehandlung übernimmt. © Andreas Holzhammer, dlz agrarmagazin
Ein Feature, auf das viele Kunden in dieser Leistungsklasse lange gewartet haben: die gefederte Vorderachse mit 8 cm Federweg. © Andreas Holzhammer, dlz agrarmagazin
Durch das neue, automatische Getriebe entfällt der Ganghebel. Der Multicontroller durfte aber bleiben und sitzt nun auf der Armlehne. © Andreas Holzhammer, dlz agrarmagazin
Auf dem Multicontroller hat der Fahrer alles im Griff. Bedienelemente für das Getriebe sind in orange gehalten, schwarz ist die Farbe der Hydraulik. © Andreas Holzhammer, dlz agrarmagazin
Dank der drei Knöpfe auf der Rückseite des Hydraulikjoysticks muss der Fahrer beispielsweise bei Frontladerarbeiten zum Schalten nicht mehr umgreifen. © Andreas Holzhammer, dlz agrarmagazin
Der Luxxum soll aber nicht nur kompakter Frontladerschlepper, sondern auch ein vollwertiger Ackerschlepper wie hier mit einem Vierschar-Pflug sein. © Andreas Holzhammer, dlz agrarmagazin
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