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Traktoren

Fastrac: Traktor JCB 3185 mit 2.900 Betriebsstunden

von , am
30.03.2015

Der Traktor JCB 3185 sorgt für reges Interesse bei den technikboerse.com-Fans. Er hat nur 2.900 Betriebsstunden auf dem Buckel. Der Fastrac schafft gute 80 km je Stunde.

Der Traktor Fastrac JCB 3185 wird für 34.510 Euro zum Kauf angeboten. © Egger Simmerberg/ah
Auf technikboerse.com interessieren sich die Technik-Fans im Moment insbesondere für den Traktor JCB 3185. Die Gebrauchtmaschine des Herstellers JCB hat das Baujahr 2000 und ist dem Verkäufer zufolge in einem sehr guten optischen Zustand. Seine Leistung geht bis zu 200 PS (147 kW).
 
Egger Simmerberg in Untrasried verkauft den Traktor für einen Preis von 34.510 Euro (29.000 Euro zzgl. 19 % MwSt).

Technische Daten des Traktors JCB 3185

  • Hersteller: JCB
  • Modell: JCB 3185
  • Baujahr: 2000
  • Betriebsstunden: 2.900
  • Allradantrieb
  • Automatische Anhängevorrichtung
  • EHR
  • Fronthydraulik
  • Frontzapfwelle
  • Frontkraftheber 
  • Gefederte Vorderachse
  • Geschwindigkeit: 80 km/h
  • Lastschaltgetriebe 
  • Steuergerät dw: 4
  • Zapfwelle 540/1000

Pflugeinstellungen: Drehspindel vs. Hydraulikzylinder

Der Multi-Master 113 5T ist der einfache Standardpflug mit mechanischer Einstellung und Steinsicherung. Er ist für Betriebe geeignet, die meist mit demselben Schlepper pflügen. Bei diesen Pflügen müssen Oberlenker, Stützrad und Neigungswinkel überprüft werden. © Holzhammer
Beim Kuhn Variopflug Vari-Master 153 5NSH werden Neigungswinkel, Arbeitsbreite, Stützrad und Auslösedruck der Steinsicherung von der Kabine aus eingestellt. © Holzhammer
Beim Multi-Master 113 5T hat das Stützrad weniger Abstand zum Boden. Der Pflug wird nicht schmal gestellt, sondern der Rahmen eingeschwenkt. Dadurch hat er immer noch ausreichend Platz zum Drehen. © Holzhammer
Der Vari-Master 153 5NSH stellt zum Drehen die Arbeitsbreite schmal. Der Freiraum ist ausreichend. © Holzhammer
Vorderfurchenbreite und Zugpunkt bestimmen Verschleiß und Zugkraftbedarf. Ist die Innenspur einmal eingestellt, werden Zugpunkt und Vorderfurchenbreite dann kombiniert verändert. Möglich macht dies die Kombieinstellung per Drehspindel. © Holzhammer
Sowohl beim Multi-Master 113 5T als auch beim Vari-Master 153 5NSH muss man dafür per Hand an der Spindel drehen. Sie kann aber auch gegen einen Hydraulikzylinder getauscht werden. © Holzhammer
Der Pflug soll immer im rechten Winkel zur Bodenoberfläche stehen. Beim Multi-Master 113 5T stellt man den Neigungswinkel über Anschlagspindeln ein. Dafür muss man anhalten und den Pflug andrehen, die Spindeln einstellen, den Pflug wieder auf Anschlag drehen und testen, ob die Einstellung passt. © Holzhammer
Den Neigungswinkel des Vari-Master 153 5NSH stellt man mit einem extra Steuergerät ein. Nach dem Drehen geht der Pflug dann jedes Mal wieder in dieselbe Stellung zurück. Den Wert zeigt eine von der Kabine aus gut sichtbare Skala am Ventilblock des Memory-Zylinders an. © Holzhammer
Die Pflugkörperform beeinflusst den Lockerungseffekt, den Zugkraftbedarf, die Fahrgeschwindigkeit und wie die Bodenoberfläche nach der Überfahrt ist. Je steiler das Streichblech, desto lockerer und ebener wird der Boden. © Holzhammer
Der Vorschäler soll die organische Masse von der Oberfläche so in den Erdstrom lenken, dass alles von der Erde bedeckt ist. Dies ist vor allem beim Mais wichtig. Die Tiefeneinstellung sollte bei etwa einem Drittel der Pflugtiefe arretiert werden. © Holzhammer
Die Arbeitsbreite wird beim Multi-Master 113 5T durch Umsetzen der Grindelhalter am Pflugrahmen eingestellt. 35, 40 und 45 cm sind hier möglich. © Holzhammer
Beim Vari-Master 153 5NSH wird die Arbeitsbreite per Hydraulikzylinder stufenlos eingestellt. Die Skala ist von der Schlepperkabine aus zu sehen. Je nach Bodenzustand kann damit schmaler oder breiter gepflügt werden. Praktisch: Die gesamte Einstellvorrichtung ist wartungsfrei und in den Pflugrahmen integriert. © Holzhammer
Beim Multi-Master 113 5T ist der Pflugkörper mit Abreißbolzen gesichert. Sie werden auf Zug belastet und reißen erst bei 3.000 kg Auslösedruck. © Holzhammer
Beim Vari-Master 153 5 NSH kann der Pflugkörper dreidimensional ausweichen: nach hinten, nach oben und zur Seite. Da sie bis 70 cm vom Rahmen auslöst, kommt die komplette Konstruktion ohne Abreißbolzen aus. © Holzhammer
Das Stützrad bestimmt die Arbeitstiefe des Pflugs mit. Der Multi-Master 113 5T war mit einem Pendelstützrad aus Gummi ausgestattet. © Holzhammer
Beim Multi-Master 113 5T wird das Pendelstützrad per Kurbel eingestellt. © Holzhammer
Die Länge des Pflugs bestimmt den Hubkraftbedarf. Der Multi-Master 113 5T ist in der Testausstattung 5,2 Meter lang. © Holzhammer
Der Vari-Master 153 5NSH ist 5,6 Meter lang und verlangt nach einem leistungsstarken Schlepper. © Holzhammer
Der Multi-Master 113 5T kommt mit einem doppeltwirkenden Steuergerät zum Drehen aus. © Holzhammer
Der Vari-Master 153 5NSH belegt drei doppeltwirkende Steuergeräte für Arbeitsbreite, Arbeitstiefe und Drehvorgang. Für die Druckeinstellung der hydraulischen Steinsicherung kommt noch ein doppeltwirkendes Steuergerät hinzu. © Holzhammer
Alle Pflugköpfe sind bei Kuhn einteilig, um Spiel zu vermeiden. Beim Multi-Master 113 5T beträgt die Hohldrehwelle 105 mm. © Holzhammer
Am Vari- Master 153 5NSH hat die Hohldrehwelle 120 mm. Neben dem Turm sitzt die Stickstoffblase für den Auslösedruck der hydraulischen Steinsicherung. © Holzhammer
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