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Pflanzenschutz

Fendt Rogator: So funktioniert die automatische Düsensteuerung

Fendt Rogator im Einsatz
am Dienstag, 22.12.2020 - 09:12 (Jetzt kommentieren)

Drei Jahre nach der Markteinführung im Jahr 2017 bringt die Fendt Pflanzenschutztechnik mit OptiNozzle eine automatische Düsensteuerung auf den Markt. In der Baureihe Fendt Rogator 300, den Anhängespritzen, gibt es eine Einzelradfederung und eine neue Gestängehöhenführung.

Die Düsensteuerung Fendt OptiNozzle ermöglicht das gewünschte Applikationsergebnis bei Einhaltung der gewählten Abdriftreduktion. Dazu definiert der Fahrer die Ausbringmenge, den angestrebten Grad der Abdriftreduktion und einen passenden Druck für das optimale Tropfenspektrum. Fendt OptiNozzle wählt dann automatisch die passende, vorher installierte Düse oder Düsenkombination, sodass die gewünschte Abdriftminderungsklasse während der Applikation auch bei wechselnden Geschwindigkeiten oder Ausbringmengen eingehalten wird.

Fendt OptiNozzle: Abstandsauflagen einhalten

Durch die automatische Anpassung der Düsen oder Düsenkombination wird der Geschwindigkeitsbereich bei der Applikation deutlich erweitert. Mit Fendt OptiNozzle können gesetzliche Vorgaben und Zielwerte für die Abdriftreduktion sowie Abstandsauflagen auch bei wechselnden Applikationsparametern einfach und präzise eingehalten werden.

Fendt Rogator Düsensteuerung OptiNozzle in Kombination mit TIM

Fendt Rogator im Praxiseinsatz

Im Gespann mit einem Fendt Vario, der die TIM-Funktionalität unterstützt, kann die gezogene Feldspritze Fendt Rogator 300 über die TIM-Funktion (Tractor Implement Management) mit dem Traktor kommunizieren und diesen automatisch steuern.

Die Pflanzenschutzspritze errechnet hierbei die optimale Geschwindigkeit passend zu den Düsenparametern, der angestrebten Abdriftreduktion und Ausbringmenge. Je nach verwendeter Düse oder Düsenkombination regelt die Feldspritze die Geschwindigkeit des Gespanns auf die errechnete Sollgeschwindigkeit. Damit wird sichergestellt, dass die Applikation immer mit der gewünschten Abdriftminderung erfolgt.

Bei aktiver TIM-Steuerung hat der Fahrer die Möglichkeit die Geschwindigkeit anzupassen. Dabei wählt er aus den vorgegebenen Geschwindigkeitsstufen. Das Gespann hält die gewählte Geschwindigkeit automatisch. Zeitgleich passt die Spritze die verwendete Düse beziehungsweise Düsenkombination an die geänderte Geschwindigkeit an.

Die Anhängespritze Fendt Rogator im agrarheute-Test

Fendt kann seit 2017 Pflanzenschutz, seit 2018 auch mit einer gezogenen Variante des großen Selbstfahrer-Bruders. agrarheute hatte die Anhängespritze Fendt Rogator 355 mit 27 m Arbeitsbreite im Praxiseinsatz.

In einem ersten Fazit können wir sagen, dass Fendt der Markteinstieg bei Anhängespritzen auf hohem Niveau gelungen ist. Wie wir zu diesem Resümee gekommen sind, lesen Sie in Ausgabe 01/2021 von agrarheute.

Das sind die Neuheiten von Fendt

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