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Fendt Vario: So einfach importieren Sie Fahrspuren und Feldgrenzen

Das Tutorial-Video zeigt, wie Feldgrenzen und Fahrspuren Schritt-für-Schritt für das Lenksystem via USB-Stick auf das Fendt-Vario-Terminal übertragen werden. Dabei handelt es sich nicht um die FendOne-Bedienoberfläche, sonder über die weit verbreitete Vorgänger-Version des Terminals.

am Mittwoch, 08.12.2021 - 06:20

Precision-Farming-Experten aus dem Projekt Diabek forschen an praxisnah an der teilflächenspezifischen Bewirtschaftung. Ein Tutorial-Video zeigt, wie man Feldgrenzen und Fahrspuren auf ein Fendt-Vario-Termial importiert. Für den Datentransfer nutzen die Diabek-Mitarbeiter nicht Mobilfunk oder ein WLAN-Zugang, sondern einen USB-Stick. Sie erklären Schirtt-für-Schritt, wie die Daten vom USB-Stick in das Fendt-Terminal eingelesen wird.

 

Fahrspuren für Fendt-AutoGuide-Lenksystem - keine FendtOne-Terminal

Für den Datentransfer der Fahrspuren und Feldgrenzen nutzen die Experten das weitverbreitete Fendt-Vario-Terminal mit dem großen Display, so wie es derzeit in vielen Fendt-Traktoren verbaut ist. Die neue Fendt-Bedienoberfläche FendtOne aus den Baureihen Fendt Vario 200 bis Vario 1000 (ohne Vario 800) kommt hier nicht zum Einsatz. Neben dem einlesen und speichern der Feldgrenzen und Spurlinien zeigen die Diabek-Mitarbeiter auch, wie man die Fahrspuren idealerweise von der Feldgrenze verschiebt.

Fendt-Lenksystem: Warum Fahrspuren verschieben?

Werden Fahrspuren, so wie im Tutorial-Video, auf ein Fendt-Terminal geladen, liegt eine Spur auf der Feldgrenze. Die lässt sich einfach im Fendt-Vario-Terminal verschieben. Ein Diabek-Mitarbeiter erklärt, wie man die Fahrspuren um die Hälfte der Arbeitsbreite verschieben kann. Bei einem Grubber mit 6 m Arbeitsbreite, kann man die Fahrspuren um 3 m verschieben. So liegt die ersten Spur nicht auf der Feldgrenze, sondern daneben. Das Lenksystem kann so gleich loslegen und den Traktor mit 6-m-Grubber entlang der Feldgrenze steuern.

Was bedeutet Diabek?

Die Abkürzung Diabek steht für „Digitalisierung – anwenden, bewerten und kommunizieren“. Diabek ist ein Forschungsprojekt an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert.  Ziel ist es die Digitalisierung in der Landwirtschaft voranzutreiben. Dazu bietet Diabek Schulung und Praxisseminare für Landwirte an.

Mit Material von Diabek
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