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traction-Test

Komfort gesteigert: Deutz-Fahr Serie 7 TTV im Test

Dieser Artikel ist zuerst in der traction erschienen.

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traction 7250 TTV
© Matthias Mumme/traction
von , am
14.07.2017

Vor etwa einem Jahr stellte Deutz-Fahr seine neue Serie 7 TTV vor. Seit dem Frühjahr werden die Traktoren nun ausgeliefert – Zeit für einen ersten Test mit dem Agrotron 7250 TTV.

Deutz-Fahr überarbeitet nicht nur die Optik

traction 7250 TTV
Im Feld und auf der Straße war unser Agrotron 7250 TTV richtig bissig, Motor-Performance und Leistungsgewicht passen zusammen, die Abstimmung mit dem Getriebe ist gelungen. © Matthias Mumme/traction

Den Generationswechsel zur Abgasnorm Tier 4 final haben die Lauinger Ingenieure gleich zum Anlass genommen, einige Kritikpunkte an der Deutz-Fahr Serie 7 zu überarbeiten. Das neue Design wirkt schlanker und gefälliger, doch mehr hat sich technisch getan. So wurde die bisherige Carraro-Vorderachse durch ein neues Modell von Dana ersetzt, und auch die Anhängung samt Federung hat Deutz-Fahr erneuert. Die Dämpfer arbeiten jetzt doppeltwirkend mit zwei Stickstoffblasen, was den Federungskomfort erheblich verbessert. Der Radstand ist um rund 5 cm angewachsen, und die zulässige Achslast vorn wurde von 5,2 auf 6,0 t gesteigert. Und: dank weiterer Spur mit 52 Grad Einschlagwinkel sind die neuen 7er nun wendiger als ihre Vorgänger.

Leisere Kabine in der Deutz-Fahr Serie 7

Weiterhin wurde die Kabine nun vollständig vom Motorbereich getrennt. Das wirkt sich positiv auf die Innenlautstärke in der Kabine aus. Zudem konnte so ein neuer Scheibenwischer mit größerem Wischerfeld eingesetzt werden. Weiterhin sitzt der Türgriff nun unten und ist beim Aufsteigen besser erreichbar. Zudem schließt die Fahrertür zuverlässiger und mit weniger Kraftaufwand als bei den Vorgängermodellen.

Agrotron weiterhin mit ZF S-Matic

Geblieben ist die Möglichkeit, die Serie 7 TTV-Traktoren (nunmehr nur noch zwei statt drei Modelle) mit 40, 50 oder 60 km/h zu ordern. Bei 60 km/h gibt es vorn serienmäßig trockene Scheibenbremsen, bei 40 und 50 km/h sind diese gegen Aufpreis zu bekommen – das kennt man auch so aus der Vorgängerserie.

Für Vortrieb sorgt nach wie vor der 6,1 l große TCD 6.1-Sechszylinder von Deutz, der nun jedoch mit EGR, DPF, DOC und SCR-Kat arbeitet um die Abgasgrenzwerte einzuhalten. Dazu bekam der Sechsender einen neuen Zylinderkopf verpasst, und arbeitet nun interessanterweise mit deutlich weniger Einspritzdruck als bei den abgelösten 7ern. Die Kühlerpakete sind jetzt zugunsten einer längeren Lebensdauer aus Aluminium gefertigt, sie lassen sich zum Reinigen aufschwenken. Und: Der Luftfilter sitzt jetzt vor den Kühlern und ist so zu Wartungszwecken besser erreichbar.

Beim Getriebe setzt Deutz-Fahr nach wie vor auf das S-Matic 240 von ZF mit Klauenkupplungen, die anders als bei den Eccom- und Terramatic-Getrieben die Fahrbereiche deutlich hörbar wechseln. In das Ansprechverhalten des Motor-Getriebe-Managements lässt sich sehr einfach mittels Eco/Power-Regler (Drückung) und ACC-Regler (Beschleunigung und Verzögerung) eingreifen.

Den ausfürhlichen Fahrbericht lesen Sie in traction Ausgabe Juli/August 2017.

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