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Fahrbericht

Massey Ferguson: 3 neue Baureihen im Test

Der 5700er von Massey Fergusson.
am Samstag, 03.09.2016 - 09:00 (Jetzt kommentieren)

Massey Ferguson erweitert die neue Baureihe um die Baureihen 5700 und 6700 und setzt damit das Konzept der Global Series konsequent fort. Das dlz agrarmagazin hat den MF 5710 einem ersten Kurztest unterzogen.

Massey Ferguson bringt jetzt vier weitere Modelle der Global Series auf den Markt: Die MF 5700 wird es mit 100 und 110 PS geben und die MF 6700 mit 120 und 130 PS. Damit hat MF nun je zwei Modelle mit der Bezeichnung 5710 und 5711 beziehungsweise 6712 und 6713 am Start. MF unterscheidet hier in die Basis und Hightech-Schlepper. Letzere haben die Endung SL bekommen. Das dlz agrarmagazin hat den 5710 mit 100 PS in seiner aktuellen Ausgabe September 2016 getestet.

Motor

An der Einfachheit der Schlepper ändert sich nichts.

  • Statt drei schuften nun vier Zylinder im AgcoPower-Motor. Der Hubraum ist von 3,3 auf 4,4 l angestiegen.
  • Die Motoren mit 4-Ventil-Technik erfüllen die aktuelle Abgasstufe 4 mit Dieseloxidationskatalysator DOC- und SCR-Technik.
  • Die Abgasreinigung ist als All-in-one-Paket unter dem rechten Kabinenboden verbaut. So ragt nur ein schlanker Auspuff an der A-Säule hoch.
  • Der Tank für Diesel fasst 153l, der für AdBlue 18l.

Kabine

  • Im 5700 ist die Kabine etwa 10 cm höher und der flache Getriebetunnel vom 4708 fällt weg.
  • Der Boden ist eben und die hängenden Pedale für Kupplung und Bremse rücken näher zusammen. Unser 5710 war im Vergleich zum 4708 mit der einfachen Getriebeversion ausgestattet.
  • Statt der elektrohydraulischen Wendeschaltung gibt es eine mechanische, die per Bowdenzug vom Lenkrad aus bedient wird. Das funktioniert gut.
  • Dann fehlt der Kupplungsknopf auf dem Schaltknüppel für das 6-Gang-Getriebe. Der Schaltknüppel könnte etwas länger sein.
  • Zum 12-Gang-Getriebe gehören noch eine synchronisierte Schaltung mit Acker- und Straßengruppe.
  • Allrad- und Differenzialsperre werden elektrohydraulisch geschaltet.
  • Die Schalter sind wie das Handgas und die beiden Hebel für die mechanischen Steuergeräte, Zapfwelle und die EHR griffgünstig auf dem rechten Kotflügel angeordnet.
  • In der rechten B-Säule lassen sich die beiden Zapfwellendrehzahlen, die Arbeitsscheinwerfer und die Optionen der EHR bedienen, auch das Zündschloss ist hier untergebracht.

Hubkraft

  • Serienmäßig wird eine Basis-EHR angeboten werden, bei der nur die Position sowie zwischen Zugwiderstand und Lageregelung verstellt werden kann.
  • Der 5700 stemmt im Heck maximal 4.300 kg mit Kat-II-Unterlenkern. Der große Bruder soll auf maximal 5.200 kg kommen, hier mit Kat-II/III-Lenkern. Hier kommt wieder der modulare Aufbau zum Tragen: viele Gleichteile. Nur bei höheren Lasten werden stärkere Bauteile verwendet.
  • Standard ist neben der 27-l-Niederdruckpumpe für Lenkung sowie Allrad- und Zapfwellenkupplungen, etc. eine Hochdruckpumpe mit 58 l/min Förderleistung.
  • Bei der Option HighFlow versorgt eine 58-l-Pumpe die Heckhydraulik und eine 42-l-Pumpe die Steuergeräte.
  • Für den Frontladereinsatz lassen sich beide Pumpen zusammenschalten. Dann stehen  l/min zur Verfügung, solange die Heckhydraulik nicht verwendet wird.

Fazit

Mit den MF 5700 und den MF 6700 bietet Massey Ferguson einfach ausgestattete, aber moderne Schlepper an: modernste Motoren, ein praktisches 6-Ganggetriebe, ausreichend Hubkraft im Heck und dank High Flow viel Öl für den Ladereinsatz.

Hinzu kommt ein Fahrerhaus, in dem auch lange Arbeitstage nicht zur Qual werden. Die ersten Modelle der 5700 und 6700 werden ab Oktober 2016 verfügbar sein.
 

Massey Ferguson Dyna 6 im Traktortest

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