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Deutz-Fahr stellt neue Serie 7 TTV vor

Neuer Traktor von Deutz-Fahr

Neue Serie 7 TTV
am Mittwoch, 23.06.2021 - 13:30 (Jetzt kommentieren)

Deutz-Fahr hat die Serie 7 überarbeitet. Die Baureihe besteht nun aus den beiden Modellen 7250 TTV und 7250 TTV HD. Die Modelle leisten bis zu 247 PS. Das Gesamtgewicht liegt bei 15,5 t bzw. bei 16 t bei der HD Version. Neu ist das TTV Getriebe, Deutz-Fahr nennt es Compound-Getriebe. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 60 km/h.

Hohe Zugleistung bis 60 km/h

Serie 7 TTV auf der Straße

Den Antrieb der 7250 TTV übernimmt ein Deutz TCD 6.1 Stufe V-Motor. Er leistet bis zu 247 PS bei einem maximalen Drehmoment von 1072 Nm. Mit dem neuen SDF TTV COMPOUND-Getriebe soll die Serie 7 TTV hohe Zugleistungen, gute Beschleunigung und eine hohe Endgeschwindigkeit von 60 km/h erreichen. Mit weniger als 1800 U/min ist der Deutz-Fahr spritsparend unterwegs. Bei 40 km/h dreht der Motor weniger als 1200 U/min.

Die neuen Getriebe sind mit der aktiven Stillstandsregelung "PowerZero-Funktion" und dem bewährten PowerShuttle (Wendeschaltung) ausgestattet. Die TTV-Getriebe sollen laut Deutz-Fahr in dieser Kategorie neue Maßstäbe in Bezug auf Effizienz und Zuverlässigkeit setzen. Die Lauinger versprechen eine perfekte Kombination aus zwei extrem effizienten hydrostatischen Einheiten gepaart mit optimierten mechanischen Komponenten. Der neue Antriebsstrang soll extreme Robustheit – durch einen hohen mechanischen Kraftfluss unter typischen Arbeitsbedingungen sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Geschwindigkeiten garantieren.

Größere Reifen, kleinerer Wendekreis

Für den neuen 7er TTV sind jetzt Hinterreifen bis zu einem Durchmesser von 2,05 m verfügbar. Die Nutzlast auf bis zu 6,5 t erhöht. Das zulässige Gesamtgewicht stieg auf 15,5 t bzw. bei der Version 7250 HD auf 16 t. Die Modell kommen mit einer Vorderachsfederung mit trockenen Scheibenbremsen, die die Verkehrssicherheit deutlich erhöhen. Mit Vorderreifen der Größe 600/65R30 sowie eines neuen Vorderachslayouts reduziert sich laut Deutz-Fahr der Wendekreis um knappe 2 Meter.

Die stärker geneigte Motorhaube soll zusammen mit der hochgesetzten Kabine eine bessere Sicht auf die Arbeitsgeräte erlauben. Der Frontkraftheber stemmt 5.450 kg und kann mit der Dual-Speed-Frontzapfwelle mit zwei Drehzahlen (1.000 und 1.000 E) gekoppelt werden.

Bis zu 210 l/min Fördermenge und 11,1 t Hubkraft im Heck

Studioaufnahme vom 7 TTV von Deutz-Fahr

Das Hydrauliksystem der neuen 7er-Serie bietet bis zu 210 l/min Fördermenge. Alle Steuerventile lassen sich durch die elektronische Steuerung proportional programmieren und steuern. Power-Beyond-Kupplungen mit neuen Flachanschlüssen sind auf Anfrage erhältlich. Der Heckkraftheber hat eine Tragfähigkeit von 10.000 kg (11.100 kg bei der HD-Version). In der Grundausstattung ist immer eine Transportposition der Unterlenker enthalten, die ein einfaches Ankoppeln von Anhängern ermöglichen soll. Der neue 7er TTV ist außerdem TIM-bereit. Das bedeutet, dass eine Zwei-Wege-Kommunikation zwischen Traktor und Anbaugeräten bestimmte Traktorfunktionen (wie z. B. Fahrgeschwindigkeit) automatisch gesteuert werden, um Effizienz und Qualität der Arbeit zu verbessern.

Frontlader mit 4,50 m Hubhöhe und neue Kabine

Erstmals in dieser Leistungsklasse haben die Deutz-Fahr-Ingenieure aus Lauingen für die neue Serie 7 TTV ein Frontlader Light- und ReadyKit entwickelt. Mit Frontlader Profiline FZ80.1 soll die neue Baureihe 7 TTV zu einem echten Ladetraktor werden. Deutz-Fahr gibt eine Hubhöhe von mehr als 4,5 Metern und einer Schubkraft von 3.770 daN für die neue 7-TTV-Serie an.

Die erneuerte MaxiVision-Kabine kommt mit einer verbesserten Luftfederung, einer praktischen Stabhalterung für den Einbau zusätzlicher Monitore sowie einem um bis zu 23° schwenkbaren luftgefedertem Sitz und verfügt über ein aktives Klimasystem. 

Neuer Satelittenempfänger und Bildschirmerweiterung

Serie 7 TTV im Feld

Die automatische Lenkung übernimmt der neue GNSS-RTK-Satellitenempfänger SR20. Mit der Auto-Turn-Funktion kann der Traktor am Vorgewende automatisch wenden, ohne dass der Fahrer eingreifen muss. Die Steuerung aller Funktionen übernimmt der iMonitor3, er zeigt virtuelle ISOBUS-Terminals sowie die Bilder von bis zu vier Kameras an und ermöglicht den Datenaustausch mit dem Agrirouter. Seine neue Oberfläche soll noch benutzerfreundlicher geworden sein und verfügt über neue Zusatzfunktionen.

XTEND ermöglicht die drahtlose Übertragung des Bildschirms des iMonitor auf externe Tablets. So kann beispielsweise hier das Lenksystem angezeigt werden und es ermöglicht bequem von außerhalb der Kabine Einstellungen an Anbaugeräten vorzunehmen, wenn das Tablet als ISOBUS UT (Universal Terminal) genutzt wird.

Mit Material von Deutz-Fahr

Von Intrac bis Agrostar: Die Deutz-Maschinen der agrarheute-Leser

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