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dlz-Dauertest

New Holland T5: Kompakter 100-PS-Traktor im Test

Traktor New Holland T5
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Thomas Göggerle, agrarheute
am
22.08.2017

Die Baureihe T5 umfasst Kompakttraktoren von 75 bis 117 PS. Wir testeten den Traktor im Grünland- und Hofeinsatz. Ein elektronisch geregeltes Fronthubwerk lässt Mähwerke schweben. Auf der Straße bietet der T5 eher wenig Fahrkomfort.

Kurzer Radstand, rund 100 PS, vier Zylinder - der New Holland T5 ist ein Kompakter mit geringer Bauhöhe und hoher Wendigkeit. Mit seinem elektronischen Fronthubwerk kann er mehr als mancher Große. Die Technikredakteure des dlz agrarmagazin schickten den Kleinen in steiles Gelände.

Acht T5-Modelle von 75 bis 117 PS gibt es.  Die kleineren davon hießen vorher T4. Modelle mit einer Null als letzter Ziffer in der Bezeichnung (beispielsweise T5.110) , sind mit dem automatisch schaltenden ElektroCommand-Getriebe, größeren Reifendurchmessern bis R38 und breiteren Achsen ausgestattet.

New Holland T5: zwei Lastschaltstufen, Fahrkomfort eher mäßig

Unser Testkandidat war ein T5.105 mit 24/24-Getriebe und zwei Lastschaltstufen (DualCommand). Als Einsatzgebiet verschrieben wir ihm sehr steiles Grünland  und alle Aufgaben auf einem Milchviehbetrieb: Mähen, Zetten, Schwaden und Futtermischen.

Der T5 ist wendig, leicht und hat praktische Details für seine Leistungsklasse. Wir sehen die  Maschine für Arbeiten auf dem Hof und im Grünland. Mit dem kurzen Radstand und der fehlenden Vorderachsfederung mag der Vierzylinder keine Straßenfahrten. Der tiefe Schwerpunkt lässt den Kleinen sicher am Hang fahren. Das elektronische Fronthubwerk schafft es ohne Federpakete, das Mähwerk gut über die Grasnarbe zu führen.

Harter Wettkampf

In dieser Liga tritt der T5 gegen Fendt Vario 311, Deutz-Fahr Serie 5 oder den Konzernbruder Case Farmall C an. Wir errechneten einen Mindesteinsatz von 764 Stunden. Der ist realistisch erreichbar. Gute gebrauchte Schlepper in dieser PS-Klasse sind kaum bezahlbar und sie bieten nicht den Komfort von elektronischer Wendeschaltung, Lastschaltstufen und Drehzahlspeicher.

Der ausführliche Test ist im dlz agrarmagazin September 2017 erschienen.

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