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Niedrigdrehzahlkonzept: Fendt 1000 Vario im Praxistest

Dieser Artikel ist zuerst in der traction erschienen.

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am Mittwoch, 18.11.2015 - 08:00 (Jetzt kommentieren)

Mit der Baureihe 1000 Vario setzt Fendt einen neuen Meilenstein: das Niedrigdrehzahlkonzept mit einem 12,4-l-MAN-Motor. Die traction hat sich den Antrieb beim Grubbern angesehen.

Mit der Baureihe 1000 Vario beschreitet Fendt neue Wege. Während man für den aktuellen 900 Vario auf den bekannten 7,8 l großen Sechsender von Deutz zurückgreift, schöpfen die Marktoberdorfer bei ihrem neuen Aushängeschild aus dem Vollen: Satte 12,4 l bringt der neue, tief im Chassis sitzende Sechszylinder von MAN mit. Dabei muss man sich vor Augen halten, dass der kleinste 1000er, der 1038, mit 396 PS in der selben Liga spielt wie ein 939 Vario - der fast 5 l weniger Hubraum mitbringt!

Die traction hatte die Gelegenheit, den 1050 Vario mit einem 7,0 m breiten vierbalkigen Grubber im Einsatz zu fahren.

Im ausführlichen Bericht in der aktuellen traction Ausgabe 06/2015 finden Sie alles Wissenswerte zum neuen Topmodell von Fendt. Des Weiteren gibt es auch einen Vergleich des neuen 1000er Vario mit einem 926 Vario der zweiten Generation, um zu sehen, was sich in den letzten Jahren alles im technischen Bereich getan hat.

Technische Daten des Fendt 1000 Vario

  • Motor: 12,4-l-Reihensechszylinder von MAN (D2676); 396 bis 517 PS Konstantleistung bei 1.500 - 1.700 U/min (EG 97/68); maximales Drehmoment 1.900 bis 2.400 Nm bei 1.100 - 1.500 U/min; 800 l Tankinhalt, 85 l AdBlue
     
  • Getriebe & Zapfwellen: stufenlos-leistungsverzweigt, 1 Fahrbereich; 60 km/h bei 1.450 U/min; 3-fach-Zapfwelle (1.100/1.000E/1.300)
     
  • Kraftheber & Hydraulik: 12,9 t maximale Hubkraft hinten (Kat. IV), vorne 5,6 t; zwei unabhängige Load-Sensing-Kreisläufe mit 210 und 220 l/min; maximal 7 dw-Steuergeräte (davon eins vorn)
     
  • Abmessungen & Gewichte: Leergewicht ca. 14 t, zul. Gesamtgewicht 21 t (50 km/h; 18 t bei 60 km/h), technisch im Feld max. 25 t; Außenbreite 2,95 m bei 900er-Bereifung; Höhe 3,61 m; Radstand 3,30 m
     
  • Preise (zzgl. MwSt): ca. 302.419 (1038 Vario Power Plus) bis 368.000 Euro (1050 Vario Profi Plus)

Fazit der traction-Tester

Mit den neuen 1.000 Vario wird Fendt seinem Ruf als High-Tech-Marke des Agco-Konzerns nach Sicht der traction-Tester wieder gerecht. Die Schlepper fahren eine ganze Reihe neuer Technologien auf, von denen der neue Vario-Antrieb sicher die interessanteste ist. Daneben besticht aber auch der großvolumige Motor mit Niedrigdrehzahlkonzept, der (in Summe mit allen anderen verbrauchsreduzierenden Maßnahmen) gegenüber der 900-Vario-Baureihe laut Fendt bis zu zehn Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen soll.

Besonders aufgefallen ist:

  • großer Hubraum, niedrige Drehzahl (Stichwort Verbrauch und Lebensdauer)
  • intelligenter Allradantrieb
  • großer Reifendurchmesser
  • integrierte Reifendruckregelanlage
  • optional hohe technische Nutzlast
  • starke Leistungshydraulik

Die traction-Redakteure sind gespannt, wie sich die aktuell stärksten Standardtraktoren der Welt im Praxisalltag schlagen werden.

 

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